Skoda: 2027 kommen kaum neue Modelle – dafür aber viele Facelifts
Skoda stellt die Modellpalette für die Jahre bis 2027 neu auf. Zwischen Epiq und Peaq rücken nun Fabia, Octavia und Kodiaq in den Fokus. Das Jahr 2026 hat bei Skoda gleich zwei Neuheiten hervorgebracht – und das in zwei sehr unterschiedlichen Größenklassen: Im Rahmen der neuen Kleinwagenfamilie des VW-Konzerns haben die Tschechen ihr kleinstes Elektro-SUV Epiq vorgestellt . Das 4,17 Meter lange Modell schließt eine Lücke nach unten und soll mit Preisen ab knapp 26.000 Euro eine Alternative zu Modellen wie dem Kamiq mit Verbrennungsmotoren werden. Am anderen Ende der Skala startet der Peaq : Nicht zufällig erinnert sein Name an den englischen Begriff für "Spitze". Das siebensitzige Elektro-SUV ist noch einmal mehr als zehn Zentimeter länger als das bislang größte SUV Kodiaq. Was wird aus dem Superb? Skoda denkt über neue Modellordnung nach Noch-Skoda-Chef Klaus Zellmer: Das steckt hinter dem Erfolg der Marke Im kommenden Jahr sind deshalb keine großen Neuvorstellungen zu erwarten, wohl aber Überarbeitungen bestehender Modelle: Skoda Fabia: Wann kommt das Facelift? Die neue Abgasnorm Euro 7 bedeutet für viele Kleinwagen mit Verbrennungsmotor eine Herausforderung: Die Anforderungen an die Senkung des Schadstoffausstoßes sind hoch, die Kosten für die Umrüstung der Motoren ebenfalls. Jedoch berichtet "Auto Motor und Sport", dass der VW-Konzern derzeit an Hybridversionen bestehender Fahrzeuge arbeitet, um Autos wie den Fabia über das Jahr 2030 verkaufen zu können. Noch sind keine Details bekannt, doch da der kleine Tscheche bereits seit 2021 auf dem Markt ist, dürfte bald eine Auffrischung im aktuellen Markendesign folgen. Sprich: neue Frontpartie, neue Lichtsignatur, Skoda-Schriftzug statt Logo auf Front und Heck, und vermutlich auch einige Verbesserungen bei Infotainment und Assistenztechnik. Skoda Octavia: Auffrischung auch beim Kompakten Auch das Erfolgsmodell Octavia, das in diesem Jahr seinen 30. Geburtstag feierte , muss aller Voraussicht nach noch ein wenig durchhalten. Deshalb dürfte auch er ein weiteres Facelift verpasst bekommen, das ebenfalls das neue Familiengesicht beinhaltet. Auch ein neuer Innenraum und ein neues Infotainment sind zu erwarten. Erste Prototypen wurden bereits auf den Straßen fotografiert. Skoda Kodiaq: Ebenfalls ein neues Gesicht Wenn schon, denn schon: Auch der Kodiaq hat noch die alte Frontpartie – hier dürften die Tschechen nachlegen und in diesem Zuge womöglich auch neue Software einbauen. Skoda Karoq: Wann kommt der Nachfolger? Der Karoq ist zwar sehr erfolgreich, aber in die Jahre gekommen. Seit 2017 wird er mittlerweile gebaut, eine Neuauflage mit Hybridmotoren dürfte also nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen, wurde inzwischen auch bestätigt . Skoda Vision O: Der elektrische Octavia kommt erst später Ein Grund für die Aktualisierung des Octavia mit Verbrennungsmotor ist auch die Tatsache, dass eine elektrische Variante im kommenden Jahr noch nicht kommen wird. 2025 stand mit dem Vision O auf der IAA Mobility in München ein Elektrokombi auf der Messebühne, der einen groben Eindruck von einem neuen Octavia vermittelte. Doch bis es so weit ist, muss im VW-Konzern noch die neue technische Plattform namens SSP fertiggestellt werden, die höhere Reichweiten und schnelleres Laden erlaubt.
