Verfolgungsjagd bei Bad Neuenahr: Teenager rasen mit 200 km/h
Mit bis zu 200 Kilometern pro Stunde flüchtet ein Audi vor der Polizei bei Bad Neuenahr-Ahrweiler. Vier Teenager versuchen, einer Festnahme zu entkommen. Am Ende steht der Wagen verlassen am Ortsrand. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag ist es bei Bad Neuenahr-Ahrweiler zu einer Verfolgungsjagd gekommen. Eine Zivilstreife der Polizeiautobahnstation Mendig wollte einen Audi A3 mit vier Insassen gegen 23.30 Uhr kontrollieren – doch der Fahrer drückte auf das Gaspedal und flüchtete. Mit einer Geschwindigkeit von bis zu 200 Kilometern pro Stunde raste der Audi über mehrere Autobahnen und Bundesstraßen. Die Polizei verfolgte das Fahrzeug bis in den Ortsteil Heppingen. Dort fanden die Beamten den Audi schließlich verlassen vor. Die Insassen waren bereits zu Fuß weiter geflüchtet. Fünf Verletzte bei Verfolgungsjagd: Polizei stoppt 17-jährigen Skoda-Fahrer mit Schüssen "Wie auf einem Formel-1-Kurs": Junger Raser wegen Mordes verurteilt Drei Festnahmen, ein Flüchtiger Mit einem Großaufgebot startete die Polizei anschließend die Fahndung: Ein Hubschrauber und ein Suchhund kamen zum Einsatz. Während der Polizeihubschrauber "Sperber 3" mit einer Wärmebildkamera aus der Luft nach den Flüchtigen suchte, sollen sie auf abenteuerlichen Wegen versucht haben, der Polizei zu entkommen. Wie die Nachrichtenagentur NonstopNews meldet, soll ein Teil der Teenager sogar über die Dächer von Wohnhäusern geklettert sein, um ihre Verfolger abzuschütteln. Doch diese Information ist bislang nicht von der Polizei bestätigt worden. Drei der vier Insassen – alle Jugendliche – konnten schließlich dennoch gestellt und festgenommen werden. Zwei von ihnen hatten sich bei der Flucht leicht verletzt und wurden zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Der vierte Tatverdächtige ist weiterhin auf der Flucht. Wagen gestohlen, Kennzeichen gefälscht Wie die Polizei am Freitagmorgen mitteilte, war der Audi A3 im polizeilichen Fahndungssystem als gestohlen gemeldet. Die am Fahrzeug angebrachten Kennzeichen waren nicht echt. Das Auto wurde sichergestellt und von einem Abschleppunternehmen abtransportiert. Die weiteren Ermittlungen übernehmen nun die zuständigen Polizeidienststellen.
