Klaus Rader: L'Osteria-Gründer stirbt bei einem Rallye-Unfall auf Mallorca
Restaurantgründer Klaus Rader ist bei einer Rallye auf Mallorca in eine Schlucht gestürzt. Der 63-Jährige ist tot, seine Beifahrerin wurde schwer verletzt. Bei einer Autorallye auf Mallorca ist der Gründer der Restaurantkette L'Osteria, Klaus Rader, tödlich verunglückt. Das berichten übereinstimmend verschiedene Medien. Nach Angaben der spanischsprachige Lokalzeitung "Crónica Balear" stürzte der 63-Jährige mit seinem Auto in einem Abgrund, seine 39-jährige Beifahrerin sei schwer verletzt worden. Bei ihr handelt es sich laut "Bild" um die österreichische Profi-Fahrerin Christina Ettel. Nach Angaben der deutschsprachigen "Mallorca Zeitung" kam das Fahrzeug der beiden auf der Landstraße Ma-10 zwischen Pollença und Lluc von der Fahrbahn ab und stürzte auf Höhe von Mortitx in eine Schlucht. Die Veranstalter sagten die Rallye nach dem Unglück vollständig ab, heißt es. In einer Mitteilung erklärte die Organisation der Rally 550 Challenge, dass sämtliche noch ausstehenden Wertungsprüfungen gestrichen würden. Auch alle weiteren Veranstaltungen im Rahmen des Wettbewerbs seien abgesagt. Klaus Rader bezahlte wohl für Teilnahme an Rallye Es handele sich um eine "schmerzhafte, aber unumstößliche Entscheidung", die aus Respekt vor der Schwere des Unglücks getroffen worden sei, zitiert die "Mallorca Zeitung" aus der Erklärung. "In einem Moment wie diesem gibt es kein Ergebnis, keine Platzierung und kein sportliches Ziel, das über dem wirklich Wichtigen stehen könnte.". Der sportliche Wettbewerb müsse in den Hintergrund treten. Rader und seiner Begleiterin traten den Berichten zufolge bei der Rallye mit der Startnummer 000 an. Ihr Fahrzeug sollte für die Teilnehmer die Strecke prüfen. Laut "Crónica Balear" sollen Rader und seiner Begleiterin für die Aufgabe einen größeren Geldbetrag an den Veranstalter gesponsert haben. Rader hinterlässt Frau und Kinder. 1999 gründete er gemeinsam mit Friedemann Findeis die Restaurantkette L'Osteria, die auch auf Mallorca eine Filiale betreibt. Seit 2023 ist eine Investmentfirma Mehrheitseigentümer. Rader war laut Impressum aber noch im Aufsichtsrat.
