A281 Bauarbeiten Bremen: Entscheidende Phase – Verkehrschaos droht
Auf Autofahrer im Bremer Süden kommen monatelange Einschränkungen zu. Besonders eine Straße dürfte deutlich mehr Verkehr abbekommen. Pendler und Anwohner im Bremer Süden müssen sich ab November auf erhebliche Verkehrsänderungen einstellen. Grund sind die Arbeiten am Ausbau der A281 zwischen Neuenlander Ring und Kattenturmer Heerstraße. Dafür soll die Unterführung am Knoten Kattenturmer Heerstraße/Neuenlander Straße komplett gesperrt werden. Nach Angaben der verantwortlichen DEGES (Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH) im "Weser-Kurier" soll die Sperrung spätestens Ende November beginnen. "Das wird eine große Herausforderung für alle", sagte DEGES-Abteilungsleiter Jörn Kück der Zeitung. Pendler-Chaos in Bremen: Eine Straße wird zum Nadelöhr Besonders betroffen dürften Pendler aus dem südlichen Bremer Umland sein. Nach Berechnungen der DEGES könnten zunächst täglich bis zu 2.300 zusätzliche Fahrzeuge durch die Kornstraße fahren. Bei einer späteren längeren Sperrphase könnten es laut "Weser-Kurier" sogar bis zu 4.700 Fahrzeuge mehr werden. "Das wird kritisch", sagte Kück. Mehr Verkehr erwartet die Projektgesellschaft dem Bericht zufolge außerdem auf der Karl-Carstens-Brücke, der Habenhauser Landstraße und Habenhauser Brückenstraße sowie auf Arsterdamm und Kirchweg. Nur 1,9 Kilometer: Entscheidender Abschnitt wird angegangen Der "Weser-Kurier" berichtet unter Berufung auf die DEGES zunächst von einer Sperrung bis Ende Januar und einer anschließenden zeitweisen Öffnung. Offiziell bestätigt sind weitere Einschränkungen am Trogbauwerk ab März 2027. Zuvor kommt es noch an anderer Stelle der A281 zu Einschränkungen. Die Arbeiten gehören zum rund 1,9 Kilometer langen Bauabschnitt 2/2 der A281. Er soll den bestehenden Autobahnabschnitt in der Airport-Stadt mit dem Bereich Kattenturm verbinden. Die DEGES nennt 2030 als voraussichtliches Jahr der Fertigstellung. Langfristig soll der Ausbau vor allem die Neuenlander Straße entlasten. Dort fahren nach DEGES-Angaben bislang mehr als 50.000 Fahrzeuge pro Tag, etwa 17 Prozent davon sind Schwerverkehr.
