Delmenhorst: Sterbender in Innenstadt entdeckt – Polizei ermittelt
Kurz vor Mitternacht wird der Polizei eine schwer verletzte Person gemeldet – wohl aus einem Auto heraus wird der Notruf gewählt. Die Polizei ermittelt wegen eines mutmaßlichen Tötungsdeliktes in der Innenstadt von Delmenhorst. Wie die Beamten mitteilten, hatte jemand in der Nacht zum Samstag gegen 23.45 Uhr die Polizei alarmiert. Der schwer verletzte Mann sei zu diesem Zeitpunkt bereits auf dem Weg ins Krankenhaus gewesen. Wie eine Polizeisprecherin t-online sagte, wurde der Notruf wohl aus einem Auto heraus gewählt, mit dem der Sterbende transportiert wurde. Die Ärzte im Krankenhaus hätten dem 25-Jährigen nicht mehr helfen können. "Entwürdigend": Adelina wurde im Plastiksack abgelegt "Ich habe echt nichts gemacht": Maschsee-Mörder kämpft gegen lange Haft Weitere Details wollten die Ermittler "aus ermittlungstaktischen Gründen" zunächst nicht verraten. So bleibt aktuell unter anderem unklar, wer das Opfer ins Krankenhaus fuhr und wer den Notruf wählte. Erst am Nachmittag teilten die Beamten mit, dass der Mann Schnittverletzungen erlitten hatte, denen er erlag. Zweiter Fall: Polizei nimmt keinen Zusammenhang an Noch in derselben Nacht, um 2.47 Uhr, ging ein weiterer Notruf ein. Dieses Mal wurde ein schwer verletzter Junge an der Adresse Am Wollepark gemeldet, ebenfals mit Schnittverletzungen. Dort befinden sich eine Grünanlage und eine Hochhaussiedlung. Die Verletzungen des 13-Jährigen seien "erheblich" gewesen, teilten die Beamten mit. Der Junge sei mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht worden und stationär aufgenommen worden. Aussagen zur konkreten Ursache der Verletzungen könnten derzeit nicht getroffen werden, hieß es weiter. Es werde in alle Richtungen ermittelt. Laut "Bild"-Zeitung setzte die Polizei einen Hubschrauber bei der Suche nach einem möglichen Täter ein. Einen Zusammenhang zwischen den Fällen nehmen die Beamten eigener Auskunft zufolge "nach dem derzeitigen Ermittlungsstand" nicht an. Am Nachmittag teilten sie mit, "eine erkennbare Beeinträchtigung der Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in Delmenhorst" sei nicht gegeben. Die Polizei sei aber immer noch "mit einer größeren Anzahl von Kräften im Einsatz".
