Deutschlands beste Autos (GCOTY) 2027: Das sind die Klassensieger
109 Neuheiten standen zur Wahl, jetzt hat eine Jury die besten Autos in fünf Klassen bestimmt. Vor allem die Antriebsart überrascht. Wer Deutschlands Auto des Jahres 2027 wird, entscheidet sich erst am 2. November. Der Kreis der Anwärter ist nun aber deutlich kleiner geworden – und die ersten Gewinner stehen fest: In fünf Preis- beziehungsweise Fahrzeugklassen hat die Jury ihre Sieger bestimmt. Nur diese Modelle ziehen in die Endrunde ein und haben damit noch die Chance auf den Gesamttitel. Insgesamt standen 109 Neuheiten zur Auswahl, mehr als 60 davon waren Elektroautos. Daneben traten Hybride, Plug-in-Hybride und reine Verbrenner an. Über die Fahrzeuge entschied eine Jury aus 47 deutschen und internationalen Motorjournalisten. Da nicht jedes Jurymitglied jedes der 109 Autos gefahren ist, kamen am Ende 16.305 Einzelbewertungen und 3.261 vollständige Bewertungen zusammen. Aus den fünf Klassensiegern wird später der Gesamtsieger bestimmt. Das sind die fünf Klassensieger In der Budget-Klasse für Neuheiten mit einem Einstiegspreis von weniger als 25.000 Euro setzte sich der VW ID. Polo durch. Der elektrische Kleinwagen startet bei 24.995 Euro. Raumausnutzung, Fahrwerk und Bedienung gefielen der Jury. Anders als bei vielen neuen Elektroautos setzt Volkswagen im Innenraum weiterhin auf zahlreiche klassische Tasten. Weniger Platz gibt es für Erwachsene im Fond, auch die Reichweite zählt zu den Schwächen. Eine Fahrzeugklasse größer – und vor allem deutlich geräumiger – wird es beim Kia PV5 . Der elektrische Van gewann die Compact-Kategorie bis 40.000 Euro. Die Preise reichen von 38.390 bis 42.390 Euro. Viel Platz in der zweiten Reihe, ein großer Kofferraum und zahlreiche Ablagen zeichnen ihn demnach aus. Neben der Pkw-Version gibt es den PV5 auch als Nutzfahrzeug. Kritik gibt es unter anderem für viel Hartplastik im Innenraum und die wenig variablen Sitze. Bis 70.000 Euro reicht die Premium-Kategorie. Dort gewann der elektrische Mercedes-Benz GLC (ab 64.737 Euro). Zu seinen Stärken zählen demnach Fahrkomfort, Platz und die Assistenzsysteme. Auffällig ist außerdem das stark digitalisierte Cockpit mit großer Bildschirmfläche. Bei der Bedienung setzt Mercedes allerdings stark auf Touchflächen. Noch größer fällt der Sieger der Luxury-Klasse aus. Der Xpeng X9 ist ein 5,3 Meter langer Elektrovan und kostet mindestens 77.600 Euro. Viel Platz, bequeme Sitze und eine umfangreiche Ausstattung gehören zu seinen Stärken. Weniger überzeugen konnten die Tester das behäbige Fahrverhalten und die Lenkung. Ganz anders ist der fünfte Finalist ausgelegt. Der H yundai Ioniq 6 N gewann die Performance-Kategorie. Das 76.500 Euro teure Sportmodell beschleunigt in 3,3 Sekunden von 0 auf 100 Kilometer pro Stunde. Neben dem elektrischen Allradantrieb bietet es zahlreiche Fahr- und Rennstreckenmodi. Eine Besonderheit: Das Auto kann Schaltvorgänge und die Geräuschkulisse eines Verbrennungsmotors simulieren. Damit haben die fünf Klassensieger eine entscheidende Gemeinsamkeit: Sie fahren alle rein elektrisch. Schon vor der Entscheidung am 2. November steht deshalb fest, dass auch das "German Car of the Year 2027" ein Elektroauto sein wird. Diese Sonderpreise wurden vergeben Neben den Hauptkategorien vergab die Jury erstmals weitere Auszeichnungen. Der Geely E2 erhielt den Preis für das beste Preis-Leistungs-Verhältnis, der Renault Twingo für das Außendesign. Beim Innendesign und Infotainment lag der BMW iX3 vorn. Zum Familienauto des Jahres wurde der Skoda Peaq gewählt. Die Auszeichnung für den besten Antriebsstrang ging an den Porsche 911 Turbo S . Außerdem ernannte die Jury Skoda-Chef Klaus Zellmer zur "Automotive Person of the Year 2027" . Zellmer soll künftig die Führung von Volvo übernehmen.
