Newsblog Ukraine-Krieg: Gouverneur lässt Cherson evakuieren
Trump spricht mit Putin. Eine ukrainische Großstadt wird evakuiert. Alle Entwicklungen im Newsblog. Donnerstag, 27. August Cherson: Gouverneur ruft zu Evakuierung auf Angesichts der zunehmenden russischen Angriffe auf Cherson haben die Behörden die Einwohner der südukrainischen Stadt zur Evakuierung aufgerufen. "Ich wende mich erneut an die Einwohner von Cherson, insbesondere an Familien mit Kindern und ältere Menschen: Wenn Sie die Möglichkeit haben (...), bitte verlassen Sie die Stadt", schrieb der Gouverneur der Region Cherson, Oleksandr Prokudin, am Donnerstag im Onlinedienst Telegram. Aufgrund der russischen Angriffe wird befürchtet, dass die Strom- und Wärmeversorgung in der Stadt für längere Zeit ausfallen könnte. Vor dem russischen Angriffskrieg war Cherson eine Großstadt mit fast 300.000 Einwohnern. Trump: Putin "wird kein Nato-Gebiet angreifen" US-Präsident Donald Trump hat Medienberichte über mögliche Angriffspläne auf Nato-Territorium zurückgewiesen. Er habe gute Gespräche mit Kremlchef Wladimir Putin geführt, sagte Trump am Donnerstag vor Journalisten im Weißen Haus. "Er wird kein Nato-Gebiet angreifen." Hintergrund der Äußerungen ist eine Reise von CIA-Chef John Ratcliffe nach Moskau am Dienstag, bei der er die russische Führung US-Medienberichten zufolge vor Angriffen auf Nato-Staaten gewarnt haben soll. Demnach hätten Einschätzungen des US-Geheimdienstes darauf hingedeutet, dass Moskau versuchen könnte, das Verteidigungsbündnis auf die Probe zu stellen. Der Kreml tat dies als "realitätsfern" ab. Auf die Berichte zu den möglichen russischen Angriffsplänen angesprochen, sagte Trump, er wolle sich dazu "nicht äußern". "Aber sie werden nicht angreifen", fügte er hinzu. Bereits am Mittwoch hatte Trump erklärt, dass Ratcliffes Reise nichts mit russischen Drohungen gegen Nato-Staaten zu tun gehabt habe. Er deutete stattdessen an, dass der Besuch im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine stand. Russischer Offizier offenbar bei Autoexplosion getötet Bei der Explosion eines Autos in Sankt Petersburg ist einem Medienbericht zufolge ein russischer Offizier getötet worden. Bei dem Todesopfer handele es sich um einen Oberstleutnant, berichtet die russische Online-Zeitung "Fontanka". Seine Ehefrau, die sich ebenfalls in dem Fahrzeug befunden habe, sei verletzt in ein Krankenhaus gebracht worden. Das russische Ermittlungskomitee teilt mit, es habe nach dem Brand eines Autos ein Strafverfahren eingeleitet. Die Behörde bestätigt den Tod einer Person und die Verletzung einer weiteren, macht jedoch keine Angaben dazu, ob es sich bei dem Todesopfer um einen Soldaten handelte. Eine Stellungnahme der Ukraine liegt zunächst nicht vor. Russland macht die Ukraine für eine Reihe von Anschlägen auf hochrangige Militärs und Personen verantwortlich, die mit dem russischen Angriffskrieg gegen das Nachbarland in Verbindung stehen. Ukrainische Stellen haben sich in einigen Fällen dazu bekannt, in anderen eine Beteiligung bestritten. Berichte: CIA-Chef warnte in Moskau vor Angriff auf Nato CIA-Direktor John Ratcliffe hat Russland bei seinem Besuch in Moskau offenbar vor einem Angriff auf Nato-Verbündete gewarnt. Das berichteten das "Wall Street Journal" und das Magazin "Politico" unter Berufung auf nicht namentlich genannte Quellen. Der Chef des US-Geheimdienstes hatte die russische Hauptstadt am Dienstag besucht. Über den Inhalt seiner Gespräche wurde allerdings nur wenig bekannt. Der CIA-Chef habe Russland vor allem mit Blick auf die östlichen Nato-Partner im Baltikum vor einer Eskalation gewarnt, berichtete "Politico". Zudem habe er den Kreml dazu gedrängt, seine militärische und finanzielle Unterstützung für den Iran herunterzufahren. Nach Angaben russischer Nachrichtenagenturen hatte Kremlsprecher Dmitri Peskow bestätigt, dass Ratcliffe für Gespräche "zwischen den Geheimdiensten" nach Moskau gekommen war. Der Vertraute von Präsident Wladimir Putin betonte allerdings, dass es kein Treffen des Kremlchefs mit Ratcliffe gegeben habe. Mehr zu dem Besuch von Ratcliffe in Moskau lesen Sie hier . Luhansk: Tote bei Angriff auf Kleinbus – Raketen auf Donezk Bei einem Drohnenangriff auf einen Kleinbus im russisch besetzten Teil des ostukrainischen Gebietes Luhansk sind nach Angaben der Besatzungsbehörden mindestens neun Menschen getötet worden. Weitere sechs seien verletzt worden, teilte der von Moskau eingesetzte Gebietsgouverneur, Leonid Passetschnik, auf der Plattform Telegram mit. Demnach war der Bus mit 15 Passagieren auf der Route von Lyssytschansk nach Kadijiwka unterwegs. Die genannte Straße befindet sich rund 50 Kilometer von der Frontlinie entfernt. Kiew weist regelmäßig Anschuldigungen von Angriffen auf Zivilisten zurück. In der benachbarten Region Donezk meldeten örtliche Medien zudem einen ukrainischen Angriff mit Marschflugkörpern auf die russisch besetzte gleichnamige Gebietshauptstadt. Den Berichten zufolge gab es vier bis fünf Explosionen. In sozialen Medien kursierten Videoaufnahmen einer riesigen Rauchwolke. Über mögliche Opfer wurde vorerst nichts bekannt. Viertgrößte russische Raffinerie stellt Ölverarbeitung ein Nach ukrainischen Drohnenangriffen am 26. August hat die viertgrößte Ölraffinerie, die zugleich der zweitgrößte Benzinproduzent Russlands ist, erneut die Verarbeitung von Rohöl eingestellt, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Ukrainische Streitkräfte griffen die Produktionsanlagen der Lukoil-Nischegorodorgsintez-Raffinerie, auch bekannt als NORSI, in Kstowo in der Region Nischni Nowgorod an. "Der Angriff hat das Ziel getroffen, woraufhin ein Feuer auf dem Gelände der Anlage ausbrach", erklärte der ukrainische Generalstab. "Das Ausmaß der Schäden wird derzeit noch ermittelt." Laut Reuters wurden bei dem nächtlichen Angriff mehrere Verarbeitungseinheiten, die Infrastruktur zwischen den Einheiten sowie allgemeine Anlagen der Raffinerie beschädigt. Es ist unklar, wie lange die Anlage außer Betrieb bleiben wird, während die Reparaturen durchgeführt werden. Explosionen in Kiew zu hören Mehrere aufeinanderfolgende Explosionen wurden gegen 3 Uhr morgens gehört, wie der "Kyiv Independent" vor Ort berichtete. In den meisten Teilen der Ukraine, mit Ausnahme der westlichen Regionen, galt zu diesem Zeitpunkt Luftalarm. In der Hauptstadt waren demnach innerhalb von etwa einer Minute mindestens sechs Explosionen zu hören. Zwei klangen entfernt, während die anderen im Zentrum von Kiew laut zu hören waren, berichtete Reporter Chris York. Auch in den südlichen Städten Odessa und Saporischschja wurden Explosionen gemeldet. Bei dem Angriff auf Saporischschja wurden mindestens drei Menschen verletzt, wie Gouverneur Iwan Fedorow in einem Beitrag auf Telegram mitteilte. Mittwoch, 26. August Ukraine vergibt Freiheitsorden an Elon Musk Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat SpaceX-Chef Elon Musk mit dem Freiheitsorden ausgezeichnet, einer der höchsten staatlichen Auszeichnungen des Landes. Dies geht aus einem veröffentlichten Dekret hervor. Gewürdigt wird damit Musks Beitrag zum Schutz von Menschenleben und der Freiheit. Das Satelliten-Netzwerk Starlink von SpaceX ist für die ukrainische Armee im Abwehrkampf des russischen Angriffskriegs von zentraler Bedeutung für die Kommunikation und Drohnensteuerung. Kiew bemüht sich derzeit um eine Ausweitung der Nutzung auch auf russisches Staatsgebiet, um dort militärische Ziele wie Raketenwerfer anzugreifen. Musk lehnte dies zunächst als Eskalation ab, laut Selenskyj erhält die Ukraine dazu jedoch inzwischen "ermutigendere Rückmeldungen". Berichte über Sorge im Kreml: Putin will Krieg wohl eskalieren Der russische Präsident Wladimir Putin hält die laufenden Friedensgespräche über den Ukraine-Krieg dem Vernehmen nach für "komplett festgefahren" – und setzt stattdessen auf weitere militärische Eskalation. Nach Informationen von Bloomberg erwägt Moskau verstärkte Angriffe mit ballistischen Raketen auf das Zentrum Kiews sowie auf kritische Infrastruktur in anderen Städten. Die von der Trump-Regierung über rund anderthalb Jahre vermittelten Verhandlungen gelten demnach als gescheitert; beide Seiten stünden im Grunde dort, wo sie zu Beginn der Gespräche standen. Innerhalb des Machtzirkels in Moskau wächst laut den anonymen Quellen die Sorge, Putin könne im äußersten Fall taktische Atomwaffen gegen die Ukraine einsetzen. Pro-Kriegs-Hardliner im russischen Establishment drängen seit Monaten auf eine Abkehr von Diplomatie, auf eine Generalmobilmachung und Angriffe auch auf Rüstungsstandorte in Europa. Expertinnen und Experten wie Fiona Hill, ehemalige Beraterin mehrerer US-Präsidenten, verweisen jedoch auf die klaren Drohungen Washingtons vor "schwerwiegenden Konsequenzen" eines nuklearen Einsatzes, bis hin zu direkten konventionellen Schlägen der US-Streitkräfte gegen Russland. Gleichzeitig schätzen andere Russland-Kenner das tatsächliche Risiko eines Atomschlags weiterhin als sehr gering ein. Alexander Gabuev vom Carnegie Russia Eurasia Center in Berlin betont, Moskau verfüge noch über erheblichen Eskalationsspielraum mit konventionellen Mitteln – etwa durch intensivierte Raketenangriffe –, sodass der politische Preis für das Überschreiten der nuklearen Schwelle kaum zu rechtfertigen wäre. Masala sieht Anzeichen für neue Mobilisierung in Russland Für den Sicherheitsexperten Carlo Masala deutet der Besuch von CIA-Chef John Ratcliffe in Moskau auf eine bevorstehende Mobilisierung in Russland hin. Das erklärte er gegenüber "Focus Online". Da die letzte Rekrutierungswelle 2022, bei der 300.000 Russen mobilisiert werden sollten, fast eine Million Menschen aus dem Land getrieben habe, gebe es Gerüchte, Russland plane, die Grenzen zu schließen. "Sodass man nicht das Land verlassen kann, wenn man mobilisiert wird." Dafür solle Moskau auch mit den Anrainerstaaten verhandeln, so Masala weiter. Ratcliffe war nach Berichten von US-Medien am Dienstag zu einem unangekündigten Besuch nach Moskau gereist. Es war sein erster bekannter Besuch in der russischen Hauptstadt seit seinem Amtsantritt als CIA-Chef im Jahr 2025. Ratcliffe ist einer der ranghöchsten US-Vertreter, die Russland seit Beginn des Ukraine-Krieges im Februar 2022 besucht haben. Südkorea schickt wegen russischer Militärflugzeuge Kampfjets los Russische Militärflugzeuge sind nach Angaben Seouls in die südkoreanische Luftverteidigungszone eingedrungen. Als Reaktion habe die Luftwaffe Kampfjets losgeschickt, teilte das südkoreanische Verteidigungsministerium am Mittwoch mit. Der südkoreanische Luftraum sei nicht verletzt worden. Die Luftverteidigungszone eines Landes ist größer als sein Luftraum und bezeichnet die Zone, in der aus Gründen der militärischen Luftverteidigung durchquerende Flugzeuge überwacht werden. Dienstag, 25. August Papst-Sprecher kritisiert Kreml Der Außenbeauftragte des Vatikans, Erzbischof Paul Richard Gallagher, hat bei einem Treffen mit Russlands Außenminister Sergej Lawrow in Moskau ein Ende des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine gefordert. "Es muss klar sein: Dieser Krieg muss enden", sagte Gallagher, während er neben Lawrow stand. Er beklagte die jüngste Ausweitung der Gewalt sowie immer mehr getötete Zivilisten in dem Konflikt. Der Heilige Stuhl verfolge das mit tiefer Besorgnis und bestehe auf der Einhaltung des Völkerrechts. Es brauche so schnell wie möglich Frieden. Dieser Konflikt sei militärisch nicht zu lösen, sondern nur auf politisch-diplomatischem Weg, sagte Gallagher. Der Geistliche forderte die Aufnahme "echter Verhandlungen" mit internationaler Unterstützung und betonte, dass Papst Leo XIV. und der Vatikan bereit seien, ihre Dienste zur Verfügung zu stellen. Gallagher appellierte an Kiew und Moskau, sich offen für einen Dialog zu zeigen. Je länger der Konflikt dauere, desto schwieriger werde es, zu einer Lösung und einer Aussöhnung zu kommen. Das Leiden von Millionen müsse aufhören. Gallagher und Lawrow sagten, dass es trotz unterschiedlicher Ansichten in vielen Fragen auch Gemeinsamkeiten gebe. Moskau sei bereit, politische Konsultationen auf Ebene der Vizeaußenminister wieder aufzunehmen, sagte Lawrow. Die Position des Vatikans zum Ukraine-Konflikt lobte er als ausgewogen. Moskau schätze zudem die Lösung einiger schwieriger humanitärer Fragen durch den Heiligen Stuhl. Gallagher ist im Vatikan zuständig für internationale Beziehungen, er wird oft als Außenminister des Vatikans bezeichnet. Zuletzt hatte er Russland im Herbst 2021 besucht. Die Ukraine hat der gebürtige Brite auch schon mehrfach besucht, zuletzt in diesem Sommer. Russland meldet Angriffe auf Frachter und Tanker im Schwarzen Meer Russische Streitkräfte greifen im Schwarzen Meer ein Frachtschiff und einen Tanker an. Dies meldet die Nachrichtenagentur Interfax unter Berufung auf das Verteidigungsministerium in Moskau. Die Angaben lassen sich von der Nachrichtenagentur Reuters nicht unabhängig überprüfen. Russland greift ukrainischen Grenzübergang zu Moldau an Russland hat einen ukrainischen Grenzübergang zu Moldau angegriffen und schwer beschädigt. Der Auto-Kontrollpunkt Vynohradivka wurde offenbar mit Shahed-Drohnen getroffen, berichtet der ukrainische Grenzschutz. Der Grenzverkehr ist an dieser Stelle aktuell gesperrt, Moldau sei informiert worden. Bereits in der vergangenen Woche wurde ein Grenzübergang zwischen der Ukraine und Moldau angegriffen. Damals wurde der Kontrollpunkt Tabaky getroffen und für den Passagier- und Fahrzeugverkehr gesperrt. Zwei Tote und Brand in russischer Ölraffinerie nach Drohnenangriff Nach einem Drohnenangriff in der südrussischen Region Krasnodar ist Behördenangaben zufolge eine Ölraffinerie in Brand geraten. Durch herabfallende Trümmerteile seien in der Umgebung zwei Menschen getötet und zwei weitere verletzt worden, teilte Regionalgouverneur Wenjamin Kondratjew über den Kurznachrichtendienst Telegram mit. Die Raffinerie ist eine der größten Erdölverarbeitungsanlagen in Südrussland und verarbeitet jährlich rund 6,25 Millionen Tonnen Rohöl. Das sind rund zwei Prozent der russischen Raffinerieproduktion. Bereits in der Vergangenheit hatte die Ukraine die Anlage angegriffen. "Koalition der Willigen" unbeeindruckt von Moskaus Drohungen Die westlichen Unterstützer der Ukraine zeigen sich von den anhaltenden Drohungen Russlands unbeeindruckt. Die Ukraine müsse "in ihrem Kampf zur Verteidigung ihrer Souveränität, Freiheit und territorialen Unversehrtheit" weiter unterstützt werden, teilten Bundeskanzler Friedrich Merz , Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und der britische Premierminister Andy Burnham in einer Mitteilung nach einer Videoschalte der sogenannten "Koalition der Willigen" als Co-Gastgeber mit. Die Ukraine habe das "ureigene Recht", sich gegen den russischen Angriffskrieg zu verteidigen, hieß es in der gemeinsamen Stellungnahme. "Unverantwortliche Drohungen seitens Russlands" würden der Unterstützung der Ukraine durch die europäischen Länder keinen Abbruch tun. Man sei entschlossen, "die militärische Unterstützung für die Ukraine zu erhöhen, als besonders dringliche Aufgabe die Flugabwehr der Ukraine zu stärken, die Zusammenarbeit mit ihrer Rüstungsindustrie zu verbessern und einschlägige Technologien zu teilen", hieß es weiter. Die Regierung in London genehmigte den Antrag Selenskyjs für den Bau von weitreichenden Marschflugkörpern mit britischer "Storm Shadow"-Technologie. In Moskau sorgte die Ankündigung bereits am Morgen für harsche Kritik: Kremlsprecher Dmitri Peskow warf London vor, mit den Scalp-Plänen "methodisch und regelmäßig Öl ins Feuer" des Kriegs zu gießen. Russland droht demnach mit "einer Zerstörung der entsprechenden Objekte". Großbritanniens Premier Burnham bezeichnete die russischen Drohungen hingegen als "unerhört". Scheitern Kanye-West-Konzerte in Russland? Wenige Tage nach der Ankündigung geplanter Konzerte des umstrittenen US-Rappers Ye im russischen Sankt Petersburg stehen die Auftritte vor dem Scheitern. Es seien keine Verträge zur Anmietung des Stadions unterzeichnet worden, teilte die Gazprom Arena auf ihrer Webseite mit. "Dementsprechend kann das Konzert nicht auf unserem Gelände stattfinden", hieß es. Der Moskauer Konzertveranstalter erklärte wiederum auf seinem Telegram-Kanal, dass die Frist für die Unterzeichnung der Verträge erst am Mittwoch auslaufe. "Derzeit ist das Ye-Konzert nicht abgesagt!", schrieb die Say-Agency. Man versuche, sich mit der Gazprom Arena in Verbindung zu setzen. Nach den Agenturmeldungen über ein mögliches Scheitern war die Seite des potenziellen Konzertorts zumindest vorübergehend nicht mehr erreichbar. Der auch als Kanye West bekannte US-Musiker plante Auftritte in der Heimatstadt des russischen Präsidenten Wladimir Putin für den 10. und 11. Oktober. Nach Bekanntwerden der Daten gab es einen Ansturm unter anderem auf Bahntickets in die russische Metropole an der Newa. Die günstigsten Karten für die Konzerte für umgerechnet rund 100 Euro waren Medienberichten zufolge innerhalb kürzester Zeit ausverkauft. Kiew feiert Unabhängigkeit: Milliarden für Kampf gegen Putin Die Ukraine hat zum 35. Jahrestag ihrer Unabhängigkeit weitere westliche Militärhilfe für den Kampf gegen den russischen Angriffskrieg erhalten. Die EU genehmigte neue Rüstungshilfen im Wert von 6,1 Milliarden Euro. Die Mittel seien für Flugabwehrsysteme, Raketen, Munition und Radaranlagen vorgesehen, teilte die EU-Kommission mit. Der neue britische Premierminister Andy Burnham absolvierte derweil seinen ersten Auslandsbesuch in der Ukraine. Er sicherte dem Land Militärhilfe zu und will ihm die Produktion von weitreichenden Marschflugkörpern mit britischer Technologie ermöglichen. Präsident Wolodymyr Selenskyj empfing die internationalen Gäste, darunter die Staats- und Regierungschefs aus Luxemburg, Lettland, Moldau, Litauen, Finnland und Estland sowie EU-Ratspräsident António Costa, zum Nationalfeiertag bei Sonnenschein auf dem Sophienplatz in Kiew. Dabei wurde in einer Schweigeminute auch der Opfer des seit viereinhalb Jahren dauernden russischen Angriffskriegs gedacht. Die Ukraine erlangte am 24. August 1991 ihre Unabhängigkeit von der Sowjetunion. Selenskyj nutzte den Tag für eine Kampfansage an Kremlchef Wladimir Putin, der den Krieg begonnen hatte. Russland müsse durch die Einheit der internationalen Gemeinschaft in die Knie gezwungen werden, sagte Selenskyj in einem Video. Er kündigte darin weiteren Widerstand an. "Die Ukraine wird das schaffen. Die Ukraine hat bereits Aufgaben bewältigt, die anfangs unüberwindbar schienen." Selenskyj: Keine totale Blockade der Schwarzmeerhäfen Trotz ständiger russischer Luftangriffe sind die ukrainischen Häfen am Schwarzen Meer nach Regierungsangaben aus Kiew nicht komplett blockiert. "Jeweils drei bis vier Schiffe fahren täglich in den Großraum Odessa hinein und wieder hinaus", sagte Präsident Wolodymyr Selenskyj auf einer Pressekonferenz am ukrainischen Unabhängigkeitstag in Kiew. Allerdings sei der Hafenumschlag vor Beginn der russischen Drohnen- und Raketenangriffe drei- bis viermal so hoch gewesen. Zuvor sprach der ukrainische Agrarminister Taras Wyssozkyj mehrfach von einer totalen Blockade der Häfen im Großraum Odessa am Schwarzen Meer. Moskau hatte seine Angriffe im Juli nach dem Beginn von ukrainischen Attacken auf Schiffe mit russischem Öl und Getreide ausgeweitet. Montag, 24. August Insider: Russische Ölraffinerie nach Drohnenangriff stillgelegt Die russische Ölraffinerie in Perm hat nach einem ukrainischen Drohnenangriff Insidern zufolge ihren Betrieb eingestellt. Die Attacke vom 21. August etwa 1.500 Kilometer von der Ukraine entfernt habe ein Feuer und Schäden an den technischen Einrichtungen verursacht, sagten zwei Branchenvertreter. Die wichtigste Anlage, die fast 40 Prozent der Kapazität der siebtgrößten Raffinerie Russlands ausmacht, sei abgeschaltet worden und falle voraussichtlich ein bis zwei Wochen aus. Eine weitere Hauptanlage stehe bereits seit einem Angriff vom 29. Juli still. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte den Drohnenschlag in Perm bestätigt. Der Betreiber Lukoil äußerte sich zunächst nicht. Perm liegt am östlichen Rand des europäischen Teils Russlands, nahe dem Uralgebirge. Putin sichert sich Zugriff auf Firmen Kremlchef Putin hat die russischen Behörden per Dekret ermächtigt, die Kontrolle über unzureichend geschützte kritische Infrastrukturen zu übernehmen. Damit reagiert Putin auf die zunehmenden ukrainischen Drohnenangriffe etwa auf Ölraffinerien und Logistikzentren. Die Regelung erlaubt es, Vermögenswerte sowie Eigentumsrechte unter vorübergehende staatliche Zwangsverwaltung zu stellen, wenn die Betreiber ihre Schutzpflichten verletzen oder Schäden nach Angriffen zu langsam beheben, hieß es in dem am Montag veröffentlichten Erlass. Betroffen sind Einrichtungen aus den Bereichen Energie, Industrie, Verkehr, Logistik und Kommunikation, die für die Sicherheit und wirtschaftliche Stabilität des Landes von zentraler Bedeutung sind. Die Ukraine hat zuletzt ihre Drohnenangriffe auf russische Ölraffinerien und Logistikzentren verstärkt. Seit dem 18. Juli wurden mindestens 24 Lagerhallen des Onlinehändlers Wildberries attackiert, wodurch erhebliche Kapazitäten ausfielen. Am Montag teilte zudem der zweitgrößte russische Onlinehändler Ozon mit, dass vier seiner Logistikzentren im Süden Russlands Ziel ukrainischer Angriffe geworden seien. Putin hatte die Regierung in der vergangenen Woche angewiesen, ein Wiederaufbauprogramm für beschädigte Gewerbe- und Lagerhallen aufzulegen. Vor allem die Attacken auf Raffinerien werden in Russland zunehmend zu einem Problem. Ein Mangel an Benzin und Diesel sorgt in der Bevölkerung für Unmut. An Tankstellen bilden sich vielerorts lange Schlangen, mitunter ist die Abgabe von Treibstoff bereits rationiert. Selenskyj: Ukraine erhält Kriegsgefangene zurück Die Ukraine hat nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj zehn als vermisst geglaubte Soldaten aus russischer Kriegsgefangenschaft zurückerhalten. Die Angehörigen der Streitkräfte und der Nationalgarde seien bei einer über Belarus organisierten Sonderphase des Gefangenenaustausches in die Heimat zurückgekehrt, teilte Selenskyj bei Telegram mit. Er veröffentlichte Fotos der in ukrainische Flaggen gehüllten Männer. Die Ukraine feiert gerade den 35. Jahrestag ihrer Unabhängigkeit. "Sie haben das Land an der Front im Raum Donezk verteidigt. Sie alle galten als vermisst. Und es ist sehr wichtig, dass es uns gelungen ist, sie zurückzuholen", sagte Selenskyj. Details nannte er nicht. Weil er von einem Austausch sprach, dürfte auch die russische Seite Gefangene zurückerhalten haben. Nach Medienberichten erhielt Moskau ebenfalls zehn Soldaten zurück. Eine offizielle russische Bestätigung stand noch aus. Die Ukraine und Russland hatten in ihrem seit viereinhalb Jahren andauernden Krieg immer wieder Gefangene ausgetauscht – meist eine gleich hohe Zahl auf beiden Seiten. Tausende Soldaten kamen auf diesem Weg schon in Freiheit. Bei solchen humanitären Aktionen übergeben die Kriegsparteien auch immer wieder die Überreste von Gefallenen. Kampfansage an Putin: Selenskyj: "Heute ist unsere Rüstungsindustrie ein Gigant" Die Ukraine zeigt sich zum 35. Jahrestag der Unabhängigkeit stolz auf ihren Kampf gegen Russlands Krieg. Präsident Selenskyj nutzt ein 20-minütiges Video auch zu einem Appell an den Westen und China. Lesen Sie den ganzen Artikel hier . EU genehmigt milliardenschwere Rüstungshilfe für die Ukraine Die EU genehmigt zum Unabhängigkeitstag der Ukraine neue Rüstungshilfen im Wert von 6,1 Milliarden Euro. Die Mittel seien für Flugabwehrsysteme, Raketen, Munition und Radaranlagen vorgesehen, teilte die EU-Kommission mit. Die Genehmigung erfolge vor dem Hintergrund einer Verschärfung der russischen Angriffe mit ballistischen Raketen und Drohnen. Allein im Juli seien 376 Raketenangriffe registriert worden. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sagte: "Während Russland seine Angriffe verstärkt, weiten wir unsere Unterstützung aus, damit die Ukraine ihre Bevölkerung schützen und ihren Luftraum verteidigen kann." Am Unabhängigkeitstag der Ukraine zeige Europa, dass seine Unterstützung unerschütterlich und konkret sei. Die Finanzhilfen sind Teil eines neuen Unterstützungsdarlehens im Umfang von bis zu 90 Milliarden Euro. Es wird in mehreren Tranchen ausgezahlt und soll der Ukraine die Fortsetzung ihres Abwehrkampfes gegen die russischen Invasionstruppen ermöglichen und das Land vor einer Staatspleite bewahren. Laut Kommissionsangaben waren zuvor schon Beschaffungspläne im Umfang von rund 16 Milliarden Euro genehmigt worden. Davon wurden bereits 8,35 Milliarden Euro ausgezahlt. Der Großteil der Beschaffungen soll bei Rüstungsunternehmen aus der EU erfolgen. Ukraine: Russischen Kampfjet und Schiffe getroffen Das ukrainische Militär trifft nach eigenen Angaben bei einem Angriff in der Nacht ein russisches Kampfflugzeug vom Typ MiG-29 sowie zwei russische Schiffe im Schwarzen Meer. Bei den Schiffen handelt es sich um einen Tanker und einen Massengutfrachter, wie der Kommandeur der ukrainischen Drohnenstreitkräfte, Robert Browdi, auf der Nachrichten-App Telegram mitteilt. Wadephul nach Ukraine-Reise: Will Rubio zu neuer Initiative bringen Bundesaußenminister Johann Wadephul will nach eigenen Angaben am heutigen Montag mit seinem US-Kollegen Marco Rubio telefonieren und ihm Eindrücke seiner jüngsten Reise in die Ukraine schildern. Er wolle Rubio bitten, im Sinne der Ukraine persönlich aktiv zu werden, sagte der CDU-Politiker im Deutschlandfunk. Die US-Diplomatie sei in dieser Hinsicht bisher im Wesentlichen in den Händen der Gesandten Jared Kushner und Steve Witkoff gewesen. "Möglicherweise kann ich ihn (Rubio) selber auch veranlassen, dort noch mehr zu machen, aber wir werden auch auf anderen Wegen versuchen, jetzt Gespräche anzustoßen." Es gebe eine Reihe weiterer Länder, die "einen engeren Gesprächskontakt als praktisch alle Europäer zu Russland haben", sagte Wadephul in dem Telefoninterview während seiner Rückreise. Konkret nannte er die Türkei, viele Golfstaaten und Ägypten. Mit diesen Ländern spreche die Bundesregierung. Es sei an der Zeit, parallel zur anhaltenden Unterstützung der Ukraine auch diplomatisch einen neuen Anlauf zur Beendigung des Krieges zu nehmen. "Russland wird sich militärisch nicht in der Art und Weise durchsetzen können, wie Putin das mal geplant hat. Das ist gescheitert", so Wadephul. Er wolle diesen Herbst nutzen, um "alles zu versuchen, dass wir eine diplomatische Lösung finden können – mindestens erst mal einen Waffenstillstand." Britischer Premier will Ukraine geheime Waffenpläne geben Seine erste Auslandsreise im Amt führt den neuen britischen Premierminister Andy Burnham heute in die Ukraine. Großbritannien stehe unerschütterlich an der Seite des von Russland angegriffenen Landes – und das "so lange wie nötig", erklärte Burnham in einer Mitteilung seines Büros. "Russland sollte unsere Entschlossenheit nicht anzweifeln. Wir werden nicht aufgeben, bis es einen gerechten und dauerhaften Frieden gibt", heißt es darin. Die Sicherheit der Ukraine sei auch wichtig für die Sicherheit Großbritanniens. Die Regierung in London erlaubt dem europäischen Rüstungsunternehmen MBDA die Weitergabe geheim eingestufter Informationen, um Kiew die Fertigung von Marschflugkörpern vom Typ Storm Shadow/Scalp in der Ukraine zu ermöglichen, wie Burnhams Büro in der Nacht weiter erklärte. Die Freigabe der Informationen für die britischen Komponenten der Marschflugkörper ermögliche es der Ukraine und auch Frankreich, eine Produktion in der Ukraine zu etablieren. Kiews Militär nutzt die von Großbritannien und Frankreich bereitgestellten Marschflugkörper mit einer Reichweite von mehr als 250 Kilometern bereits. In Großbritannien wird das Geschoss Storm Shadow genannt, in Frankreich Scalp. Die Marschflugkörper ermöglichen der Ukraine präzise Angriffe auch weit hinter der Frontlinie. Drei Tote bei russischem Angriff nahe ukrainischer Stadt Charkiw Bei einem russischen Angriff am Stadtrand von Charkiw im Nordosten der Ukraine wurden nach Angaben des regionalen Gouverneurs drei Menschen getötet. Rettungskräfte hätten acht Personen geborgen und in Sicherheit gebracht, von denen einige verletzt seien, teilt Gouverneur Oleh Synjehubow über den Kurznachrichtendienst Telegram mit. Die Suche nach weiteren möglichen Opfern dauere an. Frederiksen überrascht: Ukraine soll Patriots erhalten Die westlichen Länder könnten nach Meinung der dänischen Regierungschefin Mette Frederiksen durchaus mehr Patriot-Flugabwehrraketen an die Ukraine liefern. "Sofern der politische Wille dazu da ist", fügte sie im Gespräch mit dänischen Medien bei ihrem Besuch in Kiew hinzu. Ohne bestimmte Länder zu nennen, meinte sie, dass durchaus mehr Unterstützung für Kiew im Bereich der Flugabwehr getan werden könne. "Wenn wir das nicht tun, steht der Ukraine ein Winter bevor, in dem die Russen unerbittlich zuschlagen, bombardieren – auch mit ballistischen Raketen – und viele Menschen töten werden", sagte sie. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat in den vergangenen Wochen wiederholt um dringende Lieferung von Patriot-Raketen gebeten, da die ukrainischen Bestände aufgebraucht seien. Russland nutzt dies aus, um Kiew und andere Städte der Ukraine mit ballistischen Raketen anzugreifen. Patriots sind bisher das einzige Mittel zur Raketenabwehr. Der finnische Präsident Alexander Stubb, der ebenfalls zu dem Treffen baltischer und nordischer Staaten zum Tag der Staatsflagge der Ukraine nach Kiew gereist war, berichtete auf der Plattform X von einer Reihe von neu unterzeichneten Abkommen. Unter anderem habe die finnisch-norwegische Rüstungsfirma Patria ein entsprechendes Abkommen mit der Ukraine unterschrieben. EU will Druck auf Russland erhöhen, bis das Töten endet Die EU hat der von Russland angegriffenen Ukraine zum Nationalfeiertag fortgesetzte Hilfe zugesichert. "Wir werden die Ukraine weiter so lange und so umfassend wie nötig unterstützen", sagte Ratspräsident António Costa vor der geplanten Teilnahme an Feierlichkeiten in der Hauptstadt Kiew am heutigen Montag. Bereits in den vergangenen viereinhalb Kriegsjahren habe man mehr als 220 Milliarden Euro mobilisiert. Zugleich drohte Costa Kremlchef Wladimir Putin mit neuen Sanktionen gegen dessen Land. "Wir werden den Druck erhöhen, bis Russland das Töten beendet, ernsthaften Friedenswillen zeigt und an den Verhandlungstisch kommt", sagte der frühere portugiesische Regierungschef. In diesem Sommer sehe man deutlicher als je zuvor, dass der Krieg Russlands Ressourcen aufzehre. Die bereits verhängten beispiellosen EU-Sanktionen zeigten Wirkung. Über den Krieg hinaus verwies Costa auf die europäische Perspektive der Ukraine. Den angestrebten EU-Beitritt bezeichnete er als "die beste Garantie für Sicherheit und langfristige demokratische Stabilität für die Ukraine und für Europa insgesamt". Derzeit wird laut Costa das neue von den Staats- und Regierungschefs im Dezember vereinbarte Ukraine-Unterstützungsdarlehen in Höhe von 90 Milliarden Euro umgesetzt. Mit den Mitteln würden Vorbereitungen auf den nächsten Kriegswinter, die Beschaffung von Drohnen und die Stärkung der ukrainischen Luftverteidigung finanziert. Großbrand nach Drohnenangriff auf ein Logistikzentrum Nach einem Drohnenangriff ist in einem Logistikzentrum des russischen Online-Händlers Ozon in der südrussischen Stadt Krasnodar ein Großbrand ausgebrochen. Der Betrieb sei eingestellt worden, teilt das Unternehmen über den Kurznachrichtendienst Telegram mit. Nach vorläufigen Erkenntnissen gebe es keine Opfer. Zuvor hatte es schon am Samstag einen mutmaßlich ukrainischen Angriff auf ein Lager des Online-Händlers in der Stadt Tschapajewsk gegeben. Videos in sozialen Netzwerken zeigen einen Vollbrand. Ozon ist einer der größten russischen Onlinehändler. In den vergangenen Wochen hatte es bereits mehrere ukrainische Angriffe auf Lager des Händlers Wildberries gegeben. Wildberries ist der größte Onlinehändler Russlands. Russland meldet zwei Tote bei ukrainischem Angriff auf Krasnodar Bei einem ukrainischen Drohnenangriff sollen in der Millionenstadt Krasnodar im Süden Russlands nach Behördenangaben zwei Kinder getötet worden sein. Bei der Attacke in der Nacht auf Montag seien Drohnentrümmer auf eine private Kinderbetreuungseinrichtung gestürzt, berichtete die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass. Zwei Kinder seien getötet, sieben weitere verletzt worden, hieß es unter Berufung auf den Gouverneur des Gebiets Krasnodar, Wenjamin Kondratjew. Auch zwei Erwachsene wurden demnach ins Krankenhaus gebracht. Die russischen Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen. Hier lesen Sie ältere Nachrichten zum Krieg in der Ukraine.
