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US-News: Iran setzt Kopfgeld auf Trump-Sohn Barron aus

Der Iran verfolgt anscheinend die Bewegungen von Trumps Sohn. Auch Benjamin Netanjahus Sohn hat Teheran wohl im Visier. Alle Entwicklungen im Newsblog. Montag, 24. August USA streichen Syrien von Terrorliste Die USA haben ihre Sanktionen gegen Syrien weiter gelockert. Die US-Regierung strich das Land am Montag nach fast fünf Jahrzehnten von der Liste der "staatlichen Unterstützer des Terrorismus", wie das Außenministerium in Washington mitteilte. Die USA hatten Syrien erstmals Ende 1979 auf ihre Schwarze Liste gesetzt und damit Investitionen in das Land weitgehend unterbunden. "Die heutige Maßnahme wird dazu beitragen, zusätzliche Investitionen in Syrien zu fördern, um die politische und wirtschaftliche Stabilität zu unterstützen", erklärte Finanzminister Scott Bessent. US-Präsident Donald Trump hatte die meisten Sanktionen gegen Syrien bereits im Juni 2025 aufgehoben. Washington reagierte damit auf den Sturz des langjährigen Machthabers Baschar al-Assad im Dezember 2024. Mit dem neuen Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa unterhält Trump trotz Kritik aus Israel enge Beziehungen. Zuletzt hatten sich die beiden Politiker im Juli am Rande des Nato-Gipfels in der türkischen Hauptstadt Ankara getroffen. Danach kündigte Washington die Streichung Syriens von der Liste der Terror-Unterstützer an. Al-Scharaa war früher Kämpfer der islamistischen HTS-Miliz, unter deren Führung al-Assad gestürzt wurde Iran setzt Kopfgeld auf Trump-Sohn Barron aus Irans Staatsfernsehen hat ein Kopfgeld von zehn Millionen Dollar (8,5 Millionen Euro) auf Barron Trump vermeldet. Der Bericht dazu wurde von den Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) verbreitet und lief auf Kanal 3 des iranischen Staatsfernsehens. Der Titel des Beitrags lautet: "Wo und wie sollen wir Barron Trump töten?" Das Video zeigt den Standort seiner Universität, Begleitfahrzeuge und Positionen von Secret-Service-Beamten; seine Bewegungen würden vollständig überwacht. Wer das Kopfgeld ausgesetzt hat, blieb zunächst unklar. Es ist nicht das erste Drohvideo dieser Art. Im Juli hatte die IRGC-nahe Nachrichtenagentur Tasnim bereits einen Beitrag über die Wege von Melania Trump in New York veröffentlicht, Ende Mai berichtete die "New York Post" über einen mutmaßlichen Anschlagsplan gegen Ivanka Trump . Auch gegen Donald Trump selbst richten sich seit der Tötung von Ayatollah Ali Chamenei bei US-israelischen Angriffen Ende Februar wiederholt Drohungen aus Teheran. Der US-Präsident hatte im Januar gewarnt, ein Anschlag auf sein Leben werde eine drastische Reaktion der USA nach sich ziehen. Netanjahu: Iran versuchte einen meiner Söhne "zu töten" Der Iran hat nach den Worten von Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu versucht, "einen meiner Söhne zu töten". "Etwas Unglaubliches ist geschehen: Der Iran hat einen meiner Söhne ins Visier genommen", sagte Netanjahu in einem Telefoninterview mit dem israelischen Sender Channel 14 am Montag. US-Finanzministerium verhängt neue Iran-Sanktionen In ihrem "Wirtschaftskrieg" gegen den Iran will die US-Regierung Teheran komplett von der Weltwirtschaft isolieren. Die neuen Sanktionen der Operation "Wirtschaftlicher Verstoßener" (Economic Outcast) zielten darauf ab, jede potenzielle Einnahmequelle der iranischen Revolutionsgarden zu unterbinden, sagte US-Finanzminister Scott Bessent auf einer Pressekonferenz. Der Fokus liege auf digitalen Vermögenswerten, Technologie, Gold, der Luftfahrt und der Schifffahrt. Konkrete Maßnahmen ließ er offen. Das Finanzministerium habe "jeden Knotenpunkt, jeden Vermittler und jedes Netzwerk erfasst, das der Iran für Ölschmuggel und die Umgehung von Sanktionen genutzt hat", sagte Bessent weiter. Mitarbeiter des Finanzministeriums, des Außenministeriums sowie des Militärs der Vereinigten Staaten träfen sich derzeit mit "internationalen Partnern", um die Erwartungen Washingtons zu adressieren. Diese sollten ihre Zusammenarbeit mit Teheran einstellen. Konkrete Länder nannte Bessent auch nicht – ebenso lehnte er eine Antwort auf die Frage ab, in welchem Zeitraum die ungenannten Maßnahmen zu erfüllen sein sollen. Vergangene Woche hatte Trump dem Iran mit einem beispiellosen "Wirtschaftskrieg" gedroht. Auch müsse jedes Land samt seiner Finanzinstitutionen, Unternehmen, Flughäfen und Regierungsbehörden bei einer Unterstützung des Irans mit "gewaltigen wirtschaftlichen Konsequenzen" rechnen. Es brauche die Hilfe aller Verbündeten der USA, um die vom Iran ausgehende Bedrohung zu stoppen. Straße von Hormus: Ganz still bringt ein Konzern Öl durch die Meerenge Die wenige Kilometer breite Straße von Hormus steht im Mittelpunkt der Eskalation im Nahen Osten. Jetzt nimmt der Verkehr wieder zu – wie auch die Drohungen. Lesen Sie den ganzen Artikel hier . Kurioser Wahlkampf: Sullivan unterstützt Sullivan gegen Sullivan Dan Sullivan unterstützt Dan Sullivan gegen Dan Sullivan: Im US-Bundesstaat Alaska nimmt ein Streit über zwei gleichnamige republikanische Kandidaten für die Senatswahl im November immer bizarrere Züge an. Nachdem ein pensionierter Lehrer namens Dan J. Sullivan den Amtsinhaber Dan S. Sullivan herausgefordert hatte, mischte sich nunmehr der ehemalige Bürgermeister der Hauptstadt Anchorage namens Dan A. Sullivan ein. Als der in seinen Worten "Original-Sullivan" fordere er die Menschen in Alaska "nachdrücklich auf, Senator Dan S. Sullivan zu wählen", schrieb er auf Facebook. Die Republikaner hatten versucht, den Ex-Lehrer Dan J. Sullivan aus dem Rennen zu drängen, mit der Begründung, er sei nur angetreten, um Wähler zugunsten der Demokraten zu verwirren. Doch dieser zeigte sich hartnäckig und das oberste Gericht in Alaska bestätigte ihm im Juli, dass er weiter kandidieren könne. Der republikanische Ex-Bürgermeister Dan A. Sullivan schrieb nun, Senator Dan S. Sullivan, der auch die Unterstützung von US-Präsident Donald Trump genießt, sei "großartig für Alaska" gewesen. In dem riesigen Bundesstaat leben nur etwa 740.000 Menschen, angesichts der knappen Mehrheitsverhältnisse im Senat könnte die Wahl in Alaska aber eine entscheidende Rolle spielen. Demokratische Wähler haben es einfacher: Für ihre Partei steht in Alaska nur eine Kandidatin mit dem Namen Mary Peltola zur Wahl. Autos, Lkw, Stahl: Trump droht Kanada mit 50-Prozent-Zoll Im festgefahrenen Handelskonflikt zwischen den USA und Kanada lässt US-Präsident Donald Trump die Situation eskalieren. Ab dem 1. Januar 2027 will er die Importabgaben für Autos, große und kleine Lastwagen, Autoteile und Stahl auf 50 Prozent erhöhen, wie er auf seiner Plattform Truth Social mitteilte. Wie in der Vergangenheit könnten Unternehmen die Zölle umgehen, indem sie in den USA produzierten, so Trump weiter. Derzeit fordern die USA nach kanadischen Angaben auf Basis von Abschnitt 232 des "Trade Expansion Acts" aus dem Jahr 1962 Zölle in Höhe von 25 Prozent auf importierte Auto, Lastwagen und entsprechende Teile. Zudem erheben sie bei Stahl, Aluminium und Kupfer Importabgaben von 10 bis 50 Prozent. Trump begründete seine Drohung erneut damit, dass Kanada die Vereinigten Staaten seit Jahren "ausbeute" und behauptete weiter, dass sein Land nicht auf den Handel mit dem Nachbarn angewiesen sei. Zuvor hatten Verhandler der beiden Nachbarstaaten bis in die Nacht zum Samstag über eine Vereinbarung beraten, um die von US-Präsident Trump angekündigten Zölle abzuwenden. Nach den geplatzten Verhandlungen traten noch in der Nacht bereits Zölle in Höhe von 50 Prozent auf eine Reihe kanadischer Güter in Kraft. Betroffen sind kanadische Waren im Wert von rund 20 Milliarden Dollar – also etwa fünf Prozent der Einfuhren insgesamt –, darunter etwa Hockeyschläger, Möbel, Honig und Wein. Handelskrieg: So schlägt Kanada gegen Trump zurück Die USA lassen einen Handelsdeal mit Kanada platzen. Es drohen neue Zölle, die Kanadier wollen sich dabei nicht einschüchtern lassen. Dort schwelt schon lange der Zorn auf den einst engsten Verbündeten. Lesen Sie den ganzen Artikel hier . Seoul: USA sagen große gemeinsame Militärübung mit Südkorea ab Die USA haben nach Angaben aus Seoul eine für den nächsten Monat geplante große gemeinsame Militärübung mit Südkorea abgesagt. Die US-Armee habe die Absage der amphibischen Landungsübung "Ssangyong" damit begründet, dass ihre Fähigkeit, Truppen zu entsenden, "aufgrund der Lage im Nahen Osten eingeschränkt" sei, sagte der Sprecher des südkoreanischen Marinekorps, Han Seung Jeon, am Montag bei einer Pressekonferenz. Vor rund einer Woche hatte US-Präsident Donald Trump bereits eine Verkürzung des jährlichen gemeinsamen Manövers der US-Armee und der südkoreanischen Streitkräfte "Ulchi Freedom Shield" verfügt . Die Übungen dienen unter anderem der Vorbereitung auf einen Angriff Nordkoreas. Trump hatte den Schritt in seinem Onlinedienst Truth Social unter anderem mit den hohen Kosten begründet und in einer überraschenden Volte die Manöver mit dem engen Verbündeten Südkorea als "feindselig" gegenüber Nordkorea kritisiert. In der Folge endeten die Militärübungen bereits am vergangenen Freitag und nicht wie geplant am 27. August. Der US-Präsident hatte zuletzt scharfe Kritik an dem historischen Verbündeten Südkorea geäußert – insbesondere wegen der südkoreanischen Weigerung, sich am US-Krieg gegen den Iran zu beteiligen. Attacken gegen Südkorea: Trump macht Kim Jong Un ein gefährliches Geschenk Im Handelsstreit zwischen USA und Kanada eskaliert auch die Rhetorik Nach dem Scheitern tagelanger Verhandlungen eskaliert der Zollstreit zwischen den wirtschaftlich eng verflochtenen Nachbarn USA und Kanada auch rhetorisch: Nachdem in der Nacht zum Samstag neue US-Zölle auf kanadische Produkte in Kraft getreten waren, warf Kanadas Premierminister Mark Carney US-Präsident Donald Trump vor, einen Handelskrieg losgetreten zu haben. Carney kündigte Vergeltungszölle an, worauf Trump am Sonntag erbost reagierte. US-Verkehrsminister Sean Duffy bezeichnete das Verhalten der kanadischen Seite als "töricht". "Kanada will die Vorteile eines (Bundes-)Staats haben, ohne einer zu sein", erklärte Trump, der wiederholt gefordert hatte, Kanada zum 51. US-Bundesstaat zu machen. "Sie haben auch unseren großartigen Farmern viele Jahre lang massive Zölle auferlegt", schrieb Trump in seinem Onlinedienst Truth Social. Damit sei es nun vorbei. Der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer stellte eine Reaktion auf die kanadischen Gegenzölle in Aussicht. Carney hatte am Samstag angekündigt, die US-Zölle "Dollar für Dollar" zu erwidern. Die neuen kanadischen Aufschläge sollen am 8. September in Kraft treten und besonders die US-Stahl- und Milchindustrie treffen. Auch die Papierbranche, Agrarmaschinen und Elektronik sollen betroffen sein. Carney warf Trump vor, einen Handelskrieg losgetreten zu haben. "Man befindet sich im Krieg, wenn man angegriffen wird. Wir sind angegriffen worden", sagte er. Die USA hätten "unfaire" und "wirtschaftlich unsinnige" Bedingungen gestellt. "Wir können das, was sie angeboten haben, nicht akzeptieren, und wir werden ihnen nicht geben, was sie verlangt haben", betonte der kanadische Regierungschef. Brände im US-Bundesstaat Nevada: Zehntausende müssen fliehen Wegen der schweren Brände im US-Bundesstaat Nevada haben die Behörden 42.000 Menschen zur Evakuierung aufgefordert. Weitere 45.000 sollten sich auf eine Evakuierung vorbereiten oder schon jetzt ihre Häuser verlassen, wie die Einsatzkräfte auf Facebook mitteilten. Die Flammen in einer hügeligen Region am Rand der Großstadt Reno hatten sich im Laufe des Sonntags (Ortszeit) schnell auf eine Fläche von mehr als 6.000 Hektar ausgebreitet. Sechs Personen, darunter drei Einsatzkräfte, wurden nach Angaben der Behörden verletzt. Rund 800 Feuerwehrleute seien im Einsatz. Das Feuer sei von Menschen verursacht worden, erklärten die Einsatzkräfte - ohne weitere Details zu nennen. Die Ermittlungen dauern demnach an. Die Schulbehörde teilte mit, dass es in den Schulen in der betroffenen Region am Montag keinen Unterricht geben werde. Gouverneur Joe Lombardo rief für den Bezirk Washoe County den Notstand aus. Die Brände breiten sich im äußersten Westen des durch Wüstenlandschaft geprägten Bundesstaates aus, unweit der Grenze zu Kalifornien und in unmittelbarer Nähe der Casino-Stadt Reno. Erstmals alarmiert wurde die Feuerwehr wegen des Brandes am Samstagvormittag. Seither kämpfen die Einsatzkräfte gegen die Flammen, die sich vor allem durch Gras und Gebüsch fressen. Bislang sei das Feuer noch zu "null Prozent" unter Kontrolle, berichten lokale Medien. "Unsere Wetterbedingungen sind weiterhin schwierig", sagte Pete Bryant von der Feuerwehr Reno. "Heiß, trocken, windig – und ein Ende ist vorerst nicht in Sicht." Iran warnt USA vor Bumerang-Effekt bei Wirtschaftskrieg Der iranische Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf hat die USA angesichts der von Washington geplanten verschärften Sanktionen gegen die Islamische Republik vor einem Bumerang-Effekt gewarnt. Auf der Plattform X teilte er einen Comic, der insinuierte, dass der von Washington angekündigte Wirtschaftskrieg die USA selbst treffen werde. US-Präsident Donald Trump hatte am Mittwoch angekündigt, den wirtschaftlichen Druck auf den Iran drastisch erhöhen zu wollen. Er sprach von einem "wirtschaftlichen D-Day" für den Iran. Er drohte auch Unterstützern Teherans mit drakonischen Maßnahmen. Details zu seinen Plänen lieferte Trump zunächst nicht. US-Finanzminister Scott Bessent will am Montag auf einer Pressekonferenz über das Vorhaben informieren und sprach von den "härtesten Sanktionen der Geschichte", die man verhängen wolle. Iranische Staatsmedien hatten sich nach Trumps Ansage gelassen gegeben. Die USA versuchten seit Jahren, jegliche finanzielle und wirtschaftlichen Beziehungen zum Iran zu unterbinden, schrieb etwa die Nachrichtenagentur Tasnim. Der Iran habe jedoch "gelernt, diese Beschränkungen zu umgehen, und ist darin mittlerweile sehr versiert". Ähnlich äußerte sich am Sonntag Außenminister Abbas Araghtschi. Wirtschaftliche Kriegsführung sei ein immer wiederkehrendes Muster und Teil der langjährigen Einschüchterungstaktik Washingtons. Der Iran habe gelernt, damit umzugehen, fügte er hinzu. Sonntag, 23. August Trump eröffnet Autorennen in Washington Bei einem IndyCar-Rennen zum 250. Jubiläum der USA hat Präsident Donald Trump eine Ehrenrunde auf der Strecke mitten in Washington gedreht. Gemeinsam mit seiner Frau Melania wurde Trump in seiner Präsidentenlimousine über die rund 2,7 Kilometer lange Rennstrecke gefahren, die an Wahrzeichen wie dem Kapitol oder dem Washington Monument vorbeiführt. Anschließend gab er mit der grünen Fahne das Rennen der nordamerikanischen IndyCar-Rennserie frei. Die Rennwagen fahren dabei mit über 250 Kilometern pro Stunde über die Straßen der Hauptstadt. Auch Mick Schumacher, Sohn von Formel-1-Rekordchampion Michael Schumacher, ging in Washington an den Start. Zuvor waren mehrere Kampfjets in Formation über Washington zu sehen. Zollstreit USA-Kanada: Wirtschaft fordert neue Verhandlungen Nach der Eskalation im Zollstreit zwischen den USA und Kanada warnen Wirtschaftsverbände in beiden Ländern vor den Folgen und dringen auf eine Rückkehr an den Verhandlungstisch. Neue Zölle könnten die Kosten für US-Unternehmen und Verbraucher erhöhen, wichtige Lieferketten stören und die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern belasten, erklärte Joshua Bolten, der Vorsitzende der US-Managervereinigung Business Roundtable. Beide Regierungen sollten an den Verhandlungstisch zurückkehren und schädliche Zölle abschaffen, forderte Bolten. Ähnlich äußerte sich der Chef des kanadischen Industrieverbandes: "Unser Wunsch wäre, dass sie schnell wieder an den Verhandlungstisch zurückkehren. Ich glaube aber nicht, dass das in absehbarer Zeit passieren wird", sagte Dennis Darby der Zeitung "Globe and Mail" am Samstag. Darby ist auch Mitglied des Beratungsgremiums von Premierminister Mark Carney für die Wirtschaftsbeziehungen zu den USA. Besonders problematisch sei die anhaltende Ungewissheit für die Investitionsbereitschaft von Unternehmen, so Darby. Wenn das Hin und Her langfristig anhalte, könne dies das Vertrauen der Firmen in ihre Investitionsentscheidungen untergraben, sagte Darby. Die Lage sei bereits von Unsicherheit geprägt gewesen und könne nun "noch volatiler" werden, warnte der Verbandschef. Trump soll Ehrenrunde bei Rennen drehen US-Präsident Donald Trump gibt am Sonntag den Startschuss zu einem Autorennen in Washington im Zuge der Feierlichkeiten zum 250. Jahrestag der Unabhängigkeit der USA. Trump wird den Organisatoren zufolge beim "Freedom 250 Grand Prix" in seiner gepanzerten Limousine namens "The Beast" eine Ehrenrunde drehen. Anschließend soll er die grüne Flagge schwenken, um das Rennen starten zu lassen. Das Autorennen bildet den Abschluss der Jubiläumsfeierlichkeiten. Experte: Kanada und USA bereits im Handelskrieg Der eskalierende Zollstreit zwischen den USA und Kanada schürt die Sorge vor einem ausgewachsenen Handelskrieg der Nachbarstaaten. "Sollte Ottawa die Zölle nachziehen und Trump darauf mit einer Eskalation reagieren, würden beide Seiten in eine kostspielige und schädliche Spirale aus Vergeltungsmaßnahmen geraten", schrieb der Leiter des Center for a New American Security, Richard Fontaine, auf der Plattform X. Die beiden Länder befänden sich bereits jetzt in einem Handelskrieg. Hegseth-Gegner Driscoll gibt wohl auf Der amerikanische Armeeminister Dan Driscoll plant offenbar, sein Amt im Pentagon gegen Ende 2026 niederzulegen – nach monatelangem Machtkampf mit Verteidigungsminister Pete Hegseth. Das berichteten ein ehemaliger Mitarbeiter des Weißen Hauses sowie eine weitere mit den Gesprächen vertraute Person gegenüber der US-Zeitung "The Hill". Ein Sprecher Driscolls wollte sich nicht dazu äußern. Ein US-Regierungsbeamter, der zu internen Beratungen anonym Auskunft gab, bestätigte "The Hill" am Samstag, von einem ähnlichen Zeitrahmen für Driscolls Abgang gehört zu haben. Driscoll, ein Vertrauter von Vizepräsident Vance, war am 25. Februar vergangenen Jahres mit 66 zu 28 Stimmen vom Senat bestätigt worden. Während seiner Amtszeit setzte sich Driscoll dafür ein, die Lebensbedingungen der Soldaten zu verbessern, die Ausrüstung der Armee zu modernisieren und von den ukrainischen Streitkräften zu lernen, wie sich zivile Technologie im modernen Kriegsgeschehen nutzen lässt. Der frühere Risikokapitalgeber Driscoll pflegte zudem eine enge Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Generalstabschef der Armee, General Randy George – der Anfang April von Hegseth aus seinem Amt gedrängt wurde. Samstag, 22. August Verhandlungen gescheitert: Kanada belegt USA mit Strafzöllen Nach den geplatzten Zollverhandlungen mit den USA hat Kanadas Premierminister Mark Carney Gegenzölle ab dem 8. September angekündigt. Die Maßnahmen würden sich auf Sektoren wie Stahl, Milchprodukte, landwirtschaftliche Ausrüstung und Elektrogeräte konzentrieren, teilte Carney mit. "Das ist eine gezielte Reaktion, um unsere Industriezweige zu schützen und zu verteidigen und ihnen zu ermöglichen, auf dem kanadischen Markt mit US-Produkten zu konkurrieren." Zuvor waren Verhandlungen zwischen den beiden Ländern ohne Einigung ausgegangen. Damit erheben die USA einen Zoll von 50 Prozent auf eine Reihe kanadischer Waren im Wert von mehreren Milliarden US-Dollar. Die Zölle betreffen unter anderem Wein, Hockeyschläger, Möbel sowie Milchprodukte. Carney hatte bereits mitgeteilt, dass Kanada die Zölle in gleicher Höhe erwidern werde. Trump geht auf Ex-Vertrauten los Donald Trump hat seinen ehemaligen Vertrauten Tucker Carlson scharf kritisiert. Bei Truth Social schrieb Trump über den ehemaligen Fox-Journalisten: "Niemand interessiert sich für ihn, er hat einen sehr niedrigen IQ." Trump spekulierte, Carlson wolle in die Politik, müsse aber in seinen Augen zuvor einen Wissenstest absolvieren. "Er hätte keine Chance. Tucker ist und war schon immer ein Loser." Trumps Beitrag endet mit den Worten: "Gepriesen sei Allah!" Jahrelang war Carlson einer der engsten Verbündeten Trumps. Im Zuge des Kriegs im Iran hatte sich der Journalist allerdings immer weiter distanziert. Als Trump sich in einem Post mit Jesus verglich, bezeichnete Carlson den US-Präsidenten als "böse". Keine Einigung zwischen den USA und Kanada Im Zollstreit zwischen den USA und Kanada haben beide Seiten keine Einigung finden können. Dies gab in der Nacht zum Samstag der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer unmittelbar vor Auslaufen einer von Präsident Donald Trump gesetzten Frist bekannt. Mit den Verhandlungen zwischen beiden Ländern sollte eigentlich das Inkrafttreten von neuen US-Zöllen in Höhe von 50 Prozent für bestimmte kanadische Produkte um Mitternacht Ortszeit (6 Uhr MESZ) verhindert werden. Bundesrichterin kippt Visa-Regelung Eine US-Bundesrichterin hat die von der Regierung unter Präsident Donald Trump verhängte Aussetzung der Erteilung von Einwanderungsvisa an Staatsangehörige aus 75 Ländern gekippt. Die im Januar vom Außenministerium verkündete Regelung sei "offensichtlich rechtswidrig" und überschreite die gesetzlichen Befugnisse von Außenminister Marco Rubio, erklärte US-Bundesrichterin Jeannette A. Vargas in Manhattan am Freitag (Ortszeit). Die Richtlinie verbiete die Erteilung von Visa kategorisch aufgrund der Staatsangehörigkeit und setze damit geltendes Recht außer Kraft. Trump-Sprecherin will zu MAGA zurück US-Präsidentensprecherin Karoline Leavitt will sich nach ihrem angekündigten Ausscheiden aus dem Amt einer politischen Unterstützerorganisation für Donald Trump anschließen. Die 28-Jährige kündigte am Freitag an, dass sie zu der Organisation Maga Inc. zurückkehren werde. Dabei handelt es sich um einen sogenannten Super-PAC – eine Art politisches Aktions- und Spendenkomitee, das sich für Trump einsetzt. Leavitt hatte in der vergangenen Woche angekündigt, dass sie ihr Amt als Präsidentensprecherin Ende des Monats aufgeben werde. Die 28-Jährige begründete dies damit, dass sie sich nach der Geburt ihres zweiten Kindes mehr auf die Familie konzentrieren wolle. Präsident Donald Trump würdigte Leavitt als "eine meiner engsten Vertrauten" und kündigte an, dass diese künftig als externe Beraterin für ihn arbeiten werde. Harsche Kritik an Trumps Hackfleischplänen Für seine geplanten Auslandsimporte von günstigerem Rindfleisch ist US-Präsident Donald Trump von Parteikollegen und Verbänden heftig kritisiert worden. "Wir alle wünschen uns niedrigere Lebensmittelpreise, aber wie ich schon seit Monaten sage, dürfen wir das nicht auf Kosten der amerikanischen Erzeuger erreichen", schrieb etwa die republikanische Senatorin Deb Fischer auf der Plattform X. Die "Überschwemmung des Marktes mit ausländischem Rindfleisch" werde der US-Viehwirtschaft schaden, sagte die Vertreterin von Nebraska, einem der für die Viehzucht in den Vereinigten Staaten wichtigsten Bundesstaaten. Trump hatte zuvor bekannt gegeben, ein nicht näher spezifiziertes Abkommen abgeschlossen zu haben und damit den Preis für Rinderhackfleisch zu senken. In den kommenden 90 Tagen sollen bis zu 300.000 Tonnen Rinderhack ohne zusätzliche Zölle in die USA importiert werden. "Wir haben zugesichert, dass dieses Rindfleisch 25 Prozent unter dem aktuellen Marktpreis verkauft wird", hieß es weiter in einem Beitrag auf seiner Plattform Truth Social. TikTok-Ermittlungen in den USA eingestellt Die Kurzvideo-Plattform TikTok legt Ermittlungen der US-Behörden wegen des Sammelns der Daten von Kindern mit einer Zahlung von 400 Millionen Dollar bei. Mit dem Vergleich ist kein Schuldeingeständnis verbunden, wie das US-Justizministerium mitteilte. Das Ministerium verwies unter anderem auf den Eigentümerwechsel im US-Geschäft von TikTok sowie eine Überholung der Datenschutz-Praxis. Das Justizministerium hatte TikTok 2024 noch in der Amtszeit von Donald Trumps Vorgänger Joe Biden im Weißen Haus verklagt. Der Vorwurf war, die Plattform habe zugelassen, dass Kinder im Alter unter 13 Jahren ohne Zustimmung ihrer Eltern Accounts anlegten. Damit habe der Dienst gegen das Gesetz zum Datenschutz bei Kindern verstoßen, argumentierte die Behörde. USA ziehen Einheit aus Europa ab Der Krieg in der Ukraine hat gezeigt, wie wichtig Drohnen geworden sind. Auch deshalb etablierte die US-Army im Januar ein Bataillon in Europa, das sich auf den Drohnenkrieg spezialisierte. Doch jetzt sollen die Soldaten wieder abgezogen werden, berichtet das "Wall Street Journal" (WSJ). Freitag, 21. August USA wollen UN-Schulden begleichen Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump will den Vereinten Nationen (UN) 725 Millionen Dollar an ausstehenden Beiträgen überweisen. Dies geht aus einem Schreiben des Außenministeriums an den Kongress vom 4. August hervor, das der Nachrichtenagentur Reuters vorliegt. Einem US-Regierungsvertreter zufolge ist die Zahlung jedoch an weitere Reformen der Weltorganisation geknüpft. Bis Freitag sei noch kein Geld geflossen. Die UN stecken in einer tiefen Finanzkrise. Generalsekretär António Guterres hatte in diesem Jahr vor einer drohenden Zahlungsunfähigkeit gewarnt. Die USA sind der größte Geldgeber der UN, haben aber unter Trump Pflichtbeiträge zurückgehalten und auf drastische Kürzungen gedrungen. Nach UN-Angaben vom Mai belaufen sich die US-Schulden auf mehr als vier Milliarden Dollar, was Washington jedoch zurückweist. Insubordination: Pentagon feuert Chefredakteur von Militärzeitung Das Pentagon hat am Freitag den Chefredakteur der Militärzeitung "Stars and Stripes" sowie deren Verleger und einen Reporter entlassen. Das teilte der Chefredakteur selbst der Nachrichtenagentur AP mit. Als Grund gab er Insubordination (Gehorsamsverweigerung) an – nach einem Interview, in dem er sich gegen mögliche Zensur durch das Militär ausgesprochen hatte. Erik Slavin, Chefredakteur der Zeitung, die zwar teilweise vom Pentagon finanziert wird, aber traditionell redaktionell unabhängig arbeitet, sagte, er und die anderen hätten Kündigungsschreiben erhalten. Slavin erklärte, er werde entlassen, weil er in einem CBS-Interview gesagt habe, eine hypothetische Zensur von Nachrichten für Soldaten wäre eine rote Linie. Er stehe weiterhin zu dem Grundsatz, dass "Stars and Stripes" redaktionell unabhängig bleiben müsse. Im April entließ das Pentagon Jacqueline Smith, die Ombudsfrau der Zeitung, deren Aufgabe es gewesen war, die redaktionelle Unabhängigkeit zu wahren. Die Zeitung ist besonders bei Soldaten in Übersee beliebt, weil sie diese mit aktuellen Nachrichten aus der Heimat versorgt. Gericht entscheidet: Trump darf Ballsaal weiterbauen Der Oberste Gerichtshof der USA hat der Regierung von Präsident Donald Trump am Freitag vorerst erlaubt, den Bau eines neuen Festsaals am Weißen Haus fortzusetzen. Das Gericht setzte eine richterliche Anordnung vorübergehend aus, die weite Teile des 400 Millionen Dollar teuren Projekts gestoppt hätte. Damit verschaffen sich die Richter Zeit, um über einen Antrag der Regierung zu entscheiden. Diese will die Arbeiten fortführen, während eine Klage einer Denkmalschutzorganisation gegen das Vorhaben läuft. Das Justizministerium hatte in einem Schriftsatz vom 14. August argumentiert, das Projekt sei aus Gründen der nationalen Sicherheit zwingend erforderlich. Die Anwälte verwiesen dabei auf Attentatsversuche und andere jüngste Bedrohungen gegen den Präsidenten. Trump selbst bezeichnete den Komplex, der zudem Bunker und medizinische Einrichtungen umfassen soll, als militärisches Zentrum. Die gemeinnützige Organisation National Trust for Historic Preservation hatte im vergangenen Jahr geklagt, nachdem die Regierung den Ostflügel des Weißen Hauses abgerissen und mit der Errichtung des 8360 Quadratmeter großen Saals begonnen hatte. Eine ausdrückliche Zustimmung des Kongresses lag dafür nicht vor. Ein Berufungsgericht in Washington hatte am 7. August einen Baustopp für die oberirdischen Arbeiten bestätigt. In der Begründung hieß es, ein Präsident sei nur ein vorübergehender Mieter und könne das Gebäude nicht ohne Zustimmung des Parlaments grundlegend umgestalten. Der Verweis auf die nationale Sicherheit sei kein Freibrief, um sich über das Gesetz hinwegzusetzen. Das Justizministerium erklärte jedoch, das Gesamtprojekt sei bereits zu 65 Prozent abgeschlossen. Der abgerissene Ostflügel stammte aus dem Jahr 1902 und beherbergte unter anderem die Büros der First Lady. Trump statt Kriegsheld? US Navy will wohl Kriegsschiff umbenennen Die US-Marine hat nach Informationen der Sender CNN und NBC News intern darüber beraten, einen im Bau befindlichen Flugzeugträger nach Präsident Donald Trump zu benennen. Das Schiff der Ford-Klasse sollte bislang den Namen "USS Doris Miller" tragen. Miller war ein Schwarzer Matrose, der beim japanischen Angriff auf Pearl Harbor 1941 Verwundete rettete und ohne Ausbildung ein Flugabwehrgeschütz bediente. Er erhielt später als erster Schwarzer Soldat das Navy Cross, die zweithöchste Auszeichnung der US-Marine. Laut CNN soll Miller stattdessen mit der Benennung eines anderen Kriegsschiffs geehrt werden. Zudem werde geprüft, ihn für die Medal of Honor vorzuschlagen, die höchste militärische Auszeichnung der USA. Millers Großneffe Thomas Bledsoe sagte CNN, die Familie sei über eine mögliche Umbenennung nicht informiert worden. Die Marine hatte den Namen "USS Doris Miller" 2020 während Trumps erster Amtszeit bekannt gegeben. Es wäre der erste US-Flugzeugträger, der nach einem Schwarzen Matrosen und einem einfachen Mannschaftsdienstgrad benannt würde. Eine Benennung nach einem amtierenden Präsidenten wäre bei einem Flugzeugträger ungewöhnlich. Viele aktive Flugzeugträger haben zwar Namen früherer Präsidenten, darunter Ronald Reagan oder George H. W. Bush. Keiner von ihnen lief jedoch erstmals aus, während der Namensgeber noch im Amt war. Trump: Würde bei Wahl klar gewinnen US-Präsident Donald Trump hat in einem Interview mit dem Sender WABC gesagt, dass er im Falle einer Wiederwahl gewinnen würde. "Wenn ich nochmal antreten würde, denke ich, dass ich mit 25 Punkten Abstand gewinnen würde." Seine Umfragen seien sehr gut, so Trump. In den USA darf ein Präsident nur zwei Amtsperioden absolvieren. Bei der Präsidentschaftswahl 2024 lag Trump 1,47 Prozentpunkte vor der demokratischen Kandidatin Kamala Harris. In aktuellen Umfragen sehen nur 33 Prozent seine Präsidentschaft als erfolgreich, der niedrigste Wert seit seinem Amtsantritt. IS-Anhängerin soll Anschlag auf Parlamentsgebäude geplant haben Eine Anhängerin der Dschihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) soll einen Anschlag auf das Parlamentsgebäude des US-Bundesstaates New York geplant haben. Die Frau wurde wegen Terrorismus-Verdachts angeklagt, wie aus am Donnerstag veröffentlichten Gerichtsunterlagen hervorgeht. Demnach sagte die 35-Jährige einem Informanten der US-Bundespolizei FBI, dass sie das Kapitol in Albany, der Hauptstadt des Bundesstaates, "zerstören" und "Senatoren töten" wolle. Die Frau war Berichten zufolge zum Islam konvertiert und hatte sich im Internet als lautstarke IS-Unterstützerin hervorgetan. Unter anderem habe sie ihre Unterstützung für die Attentäter vom 11. September 2001 erklärt. Die 35-Jährige sagte dem FBI-Informanten laut Anklage, sie wolle "gezielt Picknicks in der Nähe des Kapitols abhalten, um die Sicherheitsvorkehrungen zu beobachten". Über eine verschlüsselte Messenger-App habe sie erklärt: "Ich will so viel wie möglich von dem Gebäude zerstören und die Senatoren töten, während sie tagen." Hochrangiger Berater verlässt US-Regierung Der Leiter der Abteilung für Gesetzgebungsangelegenheiten von Präsident Donald Trump wird voraussichtlich in den kommenden Wochen das Weiße Haus verlassen, wie ein Vertreter der Trump-Regierung am Mittwoch gegenüber dem Sender CNN erklärte. James Braid fungierte während Trumps gesamter zweiter Amtszeit als wichtigster Verbindungsmann des Präsidenten zwischen dem Westflügel und dem Capitol Hill. Braid soll einen neuen Job in der Privatwirtschaft haben. Trump bestätigte später die Personalie auf Truth Social. Trump will Zahl der Raketenstarts erhöhen US-Präsident Donald Trump hat am Donnerstag (Ortszeit) eine Anordnung zur drastischen Erhöhung von Raketenstarts für die US-Raumfahrt unterzeichnet. Das Weiße Haus will bis 2030 jährlich mindestens 1.000 Starts und Rückflüge ermöglichen. Mit den Rückflügen ist die Wiederverwendbarkeit der Raketen gemeint, die auch als Schlüssel für eine so hohe Anzahl von Flügen gilt. Die Zahl der Starts lag im vergangenen Jahr bei 178 und war damit zehnmal höher als noch 2013. Trumps neue Anordnung ruft die Behörden dazu auf, die gemeinsame Entwicklung von Infrastruktur für den Weltraumtransport mit privaten Partnern zu fördern. Genehmigungsverfahren und Umweltprüfungen sollen zudem beschleunigt sowie ausreichende Funkfrequenzen für die Raketenstarts sichergestellt werden. Donnerstag, 20. August Umfrage zeigt: Trumps Kronprinzen hätten 2028 schlechte Karten Mehr als zwei Jahre vor der nächsten Präsidentschaftswahl zeichnet eine Umfrage ein ungünstiges Bild für die US-Republikaner. In einer neuen Erhebung des Emerson College liegen mehrere demokratische Politiker in hypothetischen Duellen vor den republikanischen Favoriten auf die Kandidatur, Vizepräsident JD Vance und Außenminister Marco Rubio. Das Institut befragte vom 16. bis 17. August 1.000 sogenannte wahrscheinliche Wähler. Ex-Verkehrsminister Pete Buttigieg, Senator Jon Ossoff, Gouverneur Gavin Newsom und Ex-Vizepräsidentin Kamala Harris kommen in Paarungen gegen Vance jeweils auf 49 Prozent, während Vance zwischen 44 und 45 Prozent erreicht. Auch gegen Rubio liegen Buttigieg, Ossoff und Newsom vorn. Doch es gibt auch Ausnahmen von diesem Muster. In den Duellen mit Kamala Harris und der Abgeordneten Alexandria Ocasio-Cortez liegt Rubio mit 48 Prozent vorn, während beide Demokratinnen jeweils auf 43 Prozent kommen. In den Vergleichen mit Vance liegt Alexandria Ocasio-Cortez mit 44 Prozent knapp hinter dem US-Vizepräsidenten, der auf 46 Prozent kommt. Das Emerson College weist für die Erhebung einen Fehlerbereich von schätzungsweise drei Prozentpunkten aus. Die Ergebnisse beziehen sich ausschließlich auf hypothetische Duelle für die Präsidentschaftswahl 2028 und geben den Meinungsstand zum Zeitpunkt der Befragung im August 2026 wieder. Noch hat keiner der genannten Kandidaten seine Kandidatur offiziell angekündigt. Der Präsident wird in den USA nicht direkt gewählt, sondern durch ein kompliziertes System aus Wahlleuten und Bundesstaaten. Staatsverschuldung der USA steigt erstmals auf über 40 Billionen Dollar Die Staatsverschuldung der USA ist erstmals auf über 40 Billionen Dollar (34,3 Billionen Euro) gestiegen. Entsprechende Zahlen veröffentlichte am Mittwoch das Finanzministerium in Washington. Demnach belief sich die gesamte ausstehende Staatsverschuldung zum Geschäftsschluss am Vortag auf 40,05 Billionen Dollar. Damit stieg die Staatsverschuldung höher, als von der Regierung und Experten bisher prognostiziert. Grund dafür sind nach Angaben von Experten unter anderem die Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump, langfristige Zahlungsverpflichtungen in den Bereichen soziale Sicherheit und Gesundheitsversorgung sowie steigende Zinskosten. Allein 2026 werden die USA voraussichtlich über zwei Billionen Dollar an neuen Schulden aufnehmen, um den Verpflichtungen nachzukommen, berichtet die "New York Times". Grund dafür seien unter anderem Ausgaben für den Krieg im Iran und umfassende Steuersenkungen, die die Republikaner 2025 beschlossen hatten. Iranische Medien: Trumps Drohung ist nichts Neues Iranische Medien haben unbeeindruckt auf die Drohung des US-Präsidenten mit einem "Wirtschaftskrieg" gegen das Land reagiert. Die den Revolutionsgarden nahestehende iranische Nachrichtenagentur Fars schrieb auf Telegram, Donald Trump habe schon zuvor wiederholt vom angeblich unmittelbar bevorstehenden Zusammenbruch des Iran und von Schlägen historischer Dimension gesprochen. Seine Behauptungen seien bloß als übliche "psychologische Kriegsführung und Propagandakampagne" zu verstehen. Die staatlich kontrollierte iranische Nachrichtenagentur Tasnim schrieb dazu auf Telegram, Trumps Drohung sei "keine neue Entwicklung, da die Vereinigten Staaten seit Jahren versuchen, jegliche finanziellen und wirtschaftlichen Beziehungen zum Iran zu unterbinden". Der Iran habe jedoch "gelernt, diese Beschränkungen zu umgehen" und sei "darin mittlerweile sehr versiert". Trump droht Iran mit "Wirtschaftskrieg" Angesichts der stockenden Verhandlungen mit Teheran hat US-Präsident Donald Trump einen beispiellosen "Wirtschaftskrieg" gegen den Iran angekündigt. Es werde sich um "die vernichtendste Wirtschaftsoperation" aller Zeiten handeln, schrieb er am Mittwoch in seinem Onlinedienst Truth Social. Zudem drohte Trump jedem Land, das den Iran unterstütze oder mit ihm Geschäfte mache, mit "enormen" Strafmaßnahmen. "Heute kündige ich die vernichtendste Wirtschaftsoperation an, die je gegen ein Land ausgeführt wurde", hieß es in der mit vielen Großbuchstaben versehenen Erklärung von Trump. "Dies wird ein Wirtschaftskrieg und eine Isolation in beispiellosem Ausmaß sein." Inflationssorgen in der Fed nehmen zu – Trump will Zinssenkung Die Sorgen über die Inflation haben auf der Juli-Sitzung der US-Notenbank Fed zugenommen. Daher waren mehrere Währungshüter bereit zu einer Anhebung der Zinsen, wie aus dem am Mittwoch vorgelegten Protokoll des Treffens hervorgeht. Demnach sagten viele der Notenbanker bei der Juli-Sitzung, eine Anhebung der Kreditkosten werde notwendig, falls die Inflation nicht auf das Ziel der US-Notenbank von zwei Prozent sinke. Auf der Sitzung am 28. und 29. Juli hatte die Fed den Leitzins in der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent belassen. Drei der zwölf stimmberechtigten Mitglieder stimmten jedoch für eine Anhebung um einen Viertelprozentpunkt. Die Befürworter einer Erhöhung sagten demnach, dass der Preisdruck breit angelegt erscheine. Daher müsse der für die Geldpolitik zuständige Ausschuss eine restriktivere Haltung einnehmen. Sonst bestehe die Gefahr "einer steileren und potenziell kostspieligeren Abfolge von Straffungsmaßnahmen zu einem späteren Zeitpunkt". Trump hingegen sagte am Mittwoch vor Reportern im Weißen Haus, die Zinsen "sollten angesichts des Erfolgs unseres Landes sinken dürfen und nicht wegen dieses Erfolgs steigen". Mit dieser Forderung hatte er bereits den vorherigen Fed-Chef Jerome Powell wiederholt unter Druck gesetzt. Auf welche Erfolge sich Trump bezog, blieb offen. Laut Experten ist die relativ hohe Inflation, die einer Zinssenkung entgegensteht, unter anderem auf den von Trump und Israel begonnenen Krieg gegen den Iran zurückzuführen. Niedrigere Zinsen würden unter anderem dafür sorgen, dass die USA weniger Kreditkosten für ihre sehr hohe Staatsverschuldung hätten. Trump präsentiert neuen Hubschrauberlandeplatz am Weißen Haus Mit verschiedenen Bauvorhaben will US-Präsident Donald Trump der Hauptstadt Washington seinen Stempel aufdrücken – nun hat er stolz einen geplanten neuen Hubschrauberlandeplatz direkt am Weißen Haus präsentiert. Der frühere Immobilienunternehmer wirkte voller Tatendrang, als er am Mittwoch Journalisten spontan über die Baustelle auf der Rasenfläche an der Südseite des Weißen Hauses führte. "Eines kann ich: bauen!", sagte Trump. "Ich liebe das Bauen." Der Präsident begründete den Bau des Granit-Landeplatzes damit, dass die neuen Modelle des Präsidentenhubschraubers "Marine One", die demnächst in Dienst gehen sollen, den Rasen der berühmten Fläche hinter dem Weißen Haus beschädigen würden. "Dank des Landeplatzes werden wir nun keine Probleme mehr mit dem Rasen haben." Trump will mit mehreren Prestigeprojekten bis zum Ende seiner zweiten Amtszeit im Januar 2029 das Erscheinungsbild Washingtons neu gestalten und für immer prägen. Linke US-Demokratin Nixon gewinnt Vorwahl in Florida Bei der Kongress-Vorwahl der US-Demokraten hat eine weitere Vertreterin des linken Flügels ihren parteiinternen Herausforderer ausgestochen. Die Abgeordnete Angie Nixon setzte sich am Mittwoch im US-Bundesstaat Florida überraschend gegen den zuvor als klarer Favorit geltenden Sicherheitsexperten Alexander Vindman durch. Das Ergebnis gilt als eine der größten Überraschungen der parteiinternen Vorentscheidungen zu den Zwischenwahlen im November. US-Präsident Donald Trump zeigte sich indes sicher, dass der umkämpfte Senatsposten am Ende in republikanischer Hand bleiben werde. Hier lesen Sie mehr. Mittwoch, 19. August Einigung mit Kanada: Trump rudert zurück Die USA und Kanada haben sich entgegen früheren Äußerungen von US-Präsident Donald Trump doch noch nicht auf ein Handelsabkommen geeinigt. Trump sagte am Mittwoch, die USA würden "wahrscheinlich ein Abkommen mit Kanada schließen. (…) Ich glaube, wir haben eine Einigung." Stunden zuvor hatte Trump Reportern noch gesagt, dass es eine Einigung gebe. Der kanadische Premierminister Mark Carney erklärte auf X, beide Seiten würden sich "auf eine Einigung zubewegen". Ein Insider sagte, dabei könnten die USA einige umstrittene Zölle auf in Kanada hergestellte Pkw und Lkw sowie auf wichtige Metalle senken. "Nichts bekannt": Kims Schwester lässt Trump auflaufen Trump spricht von positiven Signalen aus Pjöngjang und kürzt ein US-südkoreanisches Manöver. Kims Schwester reagiert kühl. Lesen Sie den ganzen Artikel hier . Trump-Gegner führt klar in Georgia Vor den Senatswahlen im Herbst führt der Demokrat Jon Ossoff klar vor dem Republikaner Mike Collins. Das zeigt eine Umfrage des Instituts "Insider Advantage", das zwischen dem 16. und 17. August 800 wahrscheinliche Wähler in Georgia befragte. Ossoff kommt laut der Umfrage auf 50 Prozent, Collins auf 43. Sieben Prozent der Wähler haben sich nicht entschieden. Georgia galt in den vergangenen Jahrzehnten als klar republikanischer Staat. Zwischen 2003 und 2021 vertraten die Republikaner Saxby Chambliss (2003 bis 2015) und David Perdue (2015 bis 2021) den Bundesstaat im Senat – bis Ossoff Anfang Januar 2021 Perdue völlig überraschend und denkbar knapp mit einem Vorsprung von 1,2 Prozentpunkten schlug. Auch andere Umfragen deuten auf einen klaren Sieg Ossoffs in diesem Herbst hin – im Juni sah ihn eine Erhebung des TV-Senders Fox News 13 Punkte vor Collins. Ossoff hatte zuletzt auch internationale Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Bei einer Wahlkampfveranstaltung hatte der Senator gespottet, Trump wolle lieber "seinen Ballsaal bauen und in seinem scheinbar wehrlosen fliegenden Palast mit Natalie reisen", als seinen Job zu machen. Gemeint ist Trumps 35-jährige Assistentin Natalie Harp. Das Weiße Haus reagierte empört. Mehr über Trumps Beziehung zu Harp lesen Sie hier. Trump pausiert Zölle gegen Kanada – und will dafür Öl-Pipeline Kurz vor dem Inkrafttreten neuer Zölle auf eine Reihe von kanadischen Produkten hat US-Präsident Donald Trump seine Pläne auf Eis gelegt. Die Erhebung der Importgebühren solle um drei Tage ausgesetzt werden, damit beide Seiten einen Deal für das Öl-Pipeline-Projekt Keystone XL abschließen könnten, teilte er auf seiner Plattform Truth Social mit. Bei Keystone XL handelt es sich um ein von Trumps demokratischem Amtsvorgänger Joe Biden blockiertes Öl-Pipeline-Projekt. Schon länger hegt der Republikaner Trump den Wunsch, trotz Bedenken von Umweltschützern das Projekt wiederzubeleben. Unterhändler beider Länder hatten laut Berichten bis zum letzten Moment verhandelt. Kanadas Premierminister Mark Carney hatte am Montag angekündigt, auf jedes Szenario vorbereitet zu sein, und aus einer "Position der Stärke" zu verhandeln. In dem Handelsstreit der beiden benachbarten Länder wollte Trump ursprünglich einen Zoll von 50 Prozent auf eine lange Liste kanadischer Produkte erheben. Die Aufschläge sollten auf kanadischen Wein, Hockeyschläger, Möbel, Milchprodukte und weitere Güter erhoben werden. Sie wären mit Beginn des Mittwochs (Ortszeit) eigentlich in Kraft getreten. Nach Trump-Kritik: USA und Südkorea kürzen Militärmanöver Südkorea und die USA werden ihre derzeit laufenden Militärübungen um die Hälfte kürzen. Wie Südkoreas Generalstab mitteilte, wird das Manöver auf Wunsch der USA bereits am Freitag enden. Ursprünglich war geplant, dass die seit Montag laufenden Militärübungen mit dem Titel "Ulchi Freedom Shield" bis zum 27. August andauern. Laut einem Bericht des öffentlich-rechtlichen südkoreanischen Rundfunksenders KBS sollen die Streitkräfte beider Länder zwar wie auch in vorherigen Jahren die Verteidigung gegen einen simulierten Angriff aus Nordkorea üben. Die zuvor ebenfalls vorgesehene Gegenoffensive wurde jedoch vollständig gestrichen. Von offizieller Seite wurde dieser Punkt bislang nicht bestätigt. Bereits am Wochenende hatte US-Präsident Donald Trump in einem Post auf der Online-Plattform Truth Social angekündigt, das gemeinsame Militärmanöver mit Südkorea deutlich kleiner ausfallen zu lassen – weil nicht mehr genügend Zeit bleibe, um es komplett abzusagen. Er verwies dabei auf seine angeblich "sehr gute Beziehung" zu Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un. Die Militärmanöver sendeten ein "völlig unangemessenes und feindseliges Signal" an ein Land, das – solange er Präsident gewesen sei – keine Bedrohung dargestellt und sich respektvoll verhalten habe, schrieb Trump. Ungeachtet der jüngsten Entwicklungen reagierten Nordkoreas Staatsmedien mit scharfer Kritik auf die seit Montag laufenden Militärübungen. Dienstag, 18. August Trump zeigt Karte – mit Straße von Hormus als US-Territorium US-Präsident Donald Trump hat auf Truth Social eine Karte veröffentlicht, auf der die Straße von Hormus als "New U.S. Territory" bezeichnet wird. Damit bekräftigte Trump seine Ankündigung vom Freitag, die strategisch wichtige Meerenge zu US-Territorium erklären zu wollen. Zugleich erklärte er, derzeit gebe es keine Gespräche mit dem Iran und solche seien auch nicht geplant. "Die Seeblockade bleibt vollständig in Kraft und wirksam", schrieb Trump. Die Straße von Hormus sei dagegen "offen und in Betrieb", sämtliche Seeminen seien beseitigt oder zur Explosion gebracht worden. Teheran widerspricht dieser Darstellung und erklärte erneut, die Meerenge werde erst wieder geöffnet, wenn die USA bestimmte Verpflichtungen erfüllten. Dazu zählt der Iran unter anderem die Aufhebung der Blockade iranischer Häfen und des Ölembargos, die Freigabe eingefrorener Vermögenswerte sowie ein Ende der Militäreinsätze. Seit Beginn des Kriegs Ende Februar ist die zuvor frei passierbare Straße von Hormus de facto weitgehend geschlossen. Vor dem Krieg wurde durch die Meerenge rund ein Fünftel des weltweit gehandelten Öls transportiert. Ein im Juni vereinbartes Rahmenabkommen zwischen Washington und Teheran sollte binnen 60 Tagen zu einer dauerhaften diplomatischen Lösung führen, blieb bislang jedoch ohne Ergebnis. Ältere Nachrichten zu den politischen Entwicklungen in den USA finden Sie hier .