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Ausflug ab München: Hirschberg am Tegernsee mit traumhaftem Seeblick

Der Tegernsee ist ein beliebtes Ausflugsziel bei Münchnern und Touristen. Ab der Gemeinde Bad Wiessee wartet eine Wanderung mit unvergesslichem Blick über den See. München ist bekannt für seine Vielzahl an Seen. Während Wörthsee und Ammersee vor allem bei Schwimmern und Familien sehr beliebt sind, eignen sich Schliersee und Tegernsee besser zum Wandern. Wer beide Seen kombinieren möchte, kann vom Ostufer des Tegernsees zum Schliersee oder andersherum laufen. Wer stattdessen am Westufer startet, der wird mit einem unvergesslichen Ausblick über den Tegernsee belohnt. Startpunkt ist die Gemeinde Bad Wiessee. Von München aus ist sie entweder mit dem Auto oder den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Wer sich für Letzteres entscheidet, fährt zunächst mit der RB57 nach Gmund. Von dort aus geht es mit dem Bus 359 bis zur Haltestelle Söllbach in Bad Wiessee. Hier stehen bereits die ersten gelben Wanderschilder, die die Richtung weisen. Wanderung zum Hirschberg ab Bad Wiessee am Tegernsee Rund zwei Stunden geht es nun hinauf in Richtung Hirschberghaus. Zunächst geht es eine asphaltierte Straße durch eine kleine Siedlung entlang. Je höher man aufsteigt, desto besser wird die Sicht auf den Tegernsee. Die Straße schlängelt sich immer weiter bergauf, bis sie nach rund 20 Minuten in einen Forstweg mündet. Durch ein kleines Tal geht es dann in Richtung Wald. Nach etwa zehn Minuten führt der Weg wieder aus dem Wald heraus und schon bald läuft man einen geraden Weg zwischen Wiesen entlang. Auf der rechten Seite stehen typisch bayerische Häuser aus Holz und auf der linken Seite grasen Ziegen mit ihren Kitzen. Der Weg führt erneut durch ein kleines Stück Wald, bis er dann wieder hinaus mündet. Ein Wegweiser zeigt an, dass Wanderer hier links abbiegen müssen. Hirschberghaus mit Blick auf den Hirschberg Ab hier wird es anstrengend. Ein relativ steiler Weg führt gerade nach oben, bevor er nach links in einen Wald abbiegt. Hier geht es immer weiter nach oben, der Forstweg bleibt dabei auch steil. In leichten Kurven schlängelt er sich durch den Wald, bis er dann nach rechts in eine Art Trampelpfad übergeht. Über den Waldboden geht es tiefer in den Wald hinein und immer weiter den Berg hinauf. Nach geschätzten 30 Minuten mündet der Weg wieder in eine Forststraße, bis er dann für die verbleibende halbe Stunde zur Hütte erneut zu einem Trampelpfad wird. Auf dem offenliegenden Weg haben Wanderer nun wieder freie Sicht auf den Tegernsee und erhalten einen Vorgeschmack auf den Ausblick, der sie vom Gipfel erwarten wird. Anstrengender Aufstieg wird mit Blick über den Tegernsee belohnt Auf den letzten Minuten sind Trittsicherheit und festes Schuhwerk gefordert, da man durch das Geröll auf dem Weg leicht ausrutschen kann. Kurz darauf ist bereits der hintere Teil der Hütte zu sehen. Durch ein kleines Holzgatter geht es auf einem schmalen Steig am Hirschberghaus vorbei, bis man direkt auf der Terrasse ankommt. Mit Blick auf das Alpenvorland: Hütten-Traum am Tegernsee Wer möchte, kann hier entweder direkt eine Pause einlegen und sich stärken, oder geht noch ein paar Meter weiter zum Gipfelkreuz auf der linken Seite. Von hier haben Wanderer einen Panoramablick über den Tegernsee sowie seine Ortschaften und die umliegenden Berge. Der Hirschberg selbst ist dann noch mal rund 30 Minuten zu Fuß entfernt. Zurück geht es entweder auf dem gleichen Weg oder auf einem breiten Forstweg nach Scharling. Die Wanderung zum Hirschberghaus mit Startpunkt in Bad Wiessee dauert mit kurzen Pausen rund viereinhalb Stunden. Der Weg ist gut ausgebaut und eignet sich auch für Familien. Allerdings sollte eine gute Kondition vorhanden sein.