Fehlermeldung

Deprecated function: Array and string offset access syntax with curly braces is deprecated in include_once() (line 20 of /mnt/web715/a0/94/5496894/htdocs/automotivemedia-cms/includes/file.phar.inc).

Österreich: FPÖ provoziert mit "Remigrationssong" – ÖVP zürnt

Die FPÖ provoziert in Österreich mit einem Lied. Die regierende ÖVP kritisiert Wortwahl und Stil des Songs deutlich. Die österreichische FPÖ hat mit der Veröffentlichung eines "Remigrationssongs" für Empörung gesorgt. Das Lied "Airbert One – Der Remigrationssong" der rechtsextremen Partei hat auf YouTube bereits über 100.000 Klicks gesammelt. Die Regierungspartei ÖVP kritisiert die Veröffentlichung allerdings scharf. In dem Lied heißt es unter anderem: "Remigration – tschüss, tschüss, tschüss. Österreich ist frei, lalala". Zudem wird gesungen: "Zu den Kriminellen sagen wir bye-bye, Airbert One hebt ab, die Problemfälle sind dabei." Auf Platz 20: FPÖ-Song steigt in die Charts ein "Dritte Republik": FPÖ-Chef schwört Partei auf Umbruch ein Das zugehörige Musikvideo besteht offenbar zum Großteil aus frei verfügbarem Stock-Material. Darin werden österreichische Landschaften, zum Abschied winkende Kinder und Frauen gezeigt, die im Auto zur Musik mitsingen oder sich im Bikini rekeln. Dazu wird immer wieder der FPÖ-Vorsitzende Herbert Kickl gezeigt. FPÖ verkauft Plüsch-Abschiebeflieger Hinzu kommt offenbar von Künstlicher Intelligenz (KI) erstelltes Material des blauen Abschiebefliegers "Airbert", wahrscheinlich eine Anspielung auf Kickls Vornamen Herbert. Zudem verweisen Anzeigetafeln am Flughafen die Ziele Kabul , Bagdad und Damaskus . Den Flieger gibt es als "Plüschflieger" oder Schlüsselanhänger auch im Shop der Partei zu kaufen. Laut eigener Angabe auf der Parteiwebseite soll die Nachfrage sehr groß sein. Kritik kommt von der konservativen Regierungspartei ÖVP. Generalsekretär Nico Marchetti bezeichnete das Lied in einer Mitteilung als "KI-generierte Parteipropaganda". Er verweist dabei auch das eigene Vorgehen in der Migrationspolitik und betont: "Innenminister Gerhard Karner schafft die Asylwende ganz ohne 'Airbert One', KI-Slop-Propagandalieder und rechtsextreme Kampfbegriffe." Als Antwort greife die FPÖ darauf zurück, "ihre Social-Media-Präsenz mit billigem KI-Slop zuzumüllen". Er kritisiert dabei insbesondere die Verwendung des Begriffs "Remigration", der von der rechtsextremen "Identitären Bewegung" geprägt wurde und nach einem Geheimtreffen in Potsdam durch eine "Correctiv"-Recherche öffentlich bekannt wurde. Bei dem rechten Kampfbegriff geht es darum, Ausländer und Menschen mit Migrationshintergrund massenweise auszuweisen, auch wenn diese eigentlich die Staatsbürgerschaft des Landes besitzen, in dem sie leben. Marchetti warnt daher, dass die "FPÖ zu einer Außenstelle der Identitären verkommt".