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Theodor-Heuss-Brücke: Nächtliche Sperrung im Sommer in Düsseldorf

An zwei Wochenenden im Juni und Juli bleibt die Theodor-Heuss-Brücke in Düsseldorf für Autos dicht. Der Grund: Spezialisten müssen in 60 Metern Höhe ran. Die Theodor-Heuss-Brücke in Düsseldorf wird an zwei Wochenenden im Sommer jeweils nachts für den Autoverkehr gesperrt. Der Grund: Die Stadt lässt dann die Tragseile der Brücke prüfen. Betroffen sind die Nächte vom 26. bis 28. Juni sowie vom 31. Juli bis 2. August, jeweils von 22 bis 5 Uhr, wie aus einer Mitteilung der Landeshauptstadt hervorgeht. Theodor-Heuss-Brücke: Neue Blitzer kontrollieren künftig das Gewichtslimit Fertigstellung erst 2029: Theodor-Heuss-Brücke: Sanierung kostet 8 Millionen Euro mehr Theodor-Heuss-Brücke: Linke und SPD kritisieren Neubaupläne scharf Für die Kontrolle kommen Hubarbeitsbühnen mit einer Arbeitshöhe von rund 60 Metern zum Einsatz. Die Prüfer müssen die Seile dabei aus nächster Nähe in Augenschein nehmen. Damit die Arbeiten in dieser Höhe sicher ablaufen können, darf die Brücke während der Kontrollen nicht durch fahrende Fahrzeuge in Schwingung versetzt werden. Deshalb ist sie in beiden Richtungen vollständig für den motorisierten Verkehr gesperrt. Die Prüfung erfolgt im Rahmen der vorgeschriebenen Bauwerksprüfungen nach DIN 1076. Autofahrer können in dieser Zeit über die Oberkasseler Brücke oder die Rheinkniebrücke ausweichen. Die Umleitungen werden ausgeschildert. Zu Fuß oder mit dem Fahrrad ist die Brücke während der Sperrungen weiterhin passierbar. Theodor-Heuss-Brücke: Neubau geplant Die Theodor-Heuss-Brücke in Düsseldorf steht vor einer umfassenden Sanierung. Nach fast 70 Jahren Nutzung weist das Bauwerk erhebliche und teils irreversible Schäden auf, weshalb im Sommer mit den ersten Arbeiten begonnen wird. Langfristig ist ein Neubau der Brücke geplant. Laut aktueller Planung soll das neue Bauwerk einen ähnlichen Querschnitt wie die bestehende Brücke erhalten: zwei Fahrspuren je Richtung sowie Rad- und Fußwege nach modernem Standard. Auf Gleise für die Rheinbahn wird in den derzeitigen Planungen jedoch verzichtet.