Autobahn bei Aachen: Chaos-Tag droht am Mittwoch – ADAC warnt
Stau an der Grenze, Baustellen auf der A4, Chaos auf der A44: Wer rund um Fronleichnam mit dem Auto fährt, sollte einen Fehler unbedingt vermeiden. Wer rund um das Fronleichnam-Wochenende mit dem Auto verreist, sollte den Mittwochnachmittag nach Möglichkeit meiden. Zwischen 13 und 18 Uhr ist die Staugefahr laut ADAC-Stauprognose am größten – dann treffen Berufspendler und erste Kurzurlauber auf den Autobahnen aufeinander. Auch die Autobahn GmbH erwartet für diesen Zeitraum erhebliche Verkehrsbehinderungen. Für Aachen ist die Lage besonders relevant: Über die Region laufen wichtige Transitachsen Richtung Niederlande und Belgien. Rückreisende aus beiden Nachbarländern müssen laut ADAC mit Wartezeiten an den Grenzen rechnen. Als neuralgische Punkte nennt der Verband die A4 am Grenzübergang Vetschau sowie die A44 am Grenzübergang Lichtenbusch, beides Übergänge im direkten Umfeld Aachens. Hinzu kommt die A3 am Grenzübergang Emmerich-Elten, die als wichtige Verbindung in die Niederlande gilt. Tag vor Fronleichnam gilt in NRW als einer der staureichsten überhaupt Der Mittwoch vor Fronleichnam zählte in NRW im vergangenen Jahr zu den zehn staureichsten Tagen überhaupt. Ohnehin verzeichne der Mittwoch im Schnitt die meisten Staumeldungen, Staukilometer und Staustunden, so der ADAC. "Wer einigermaßen stressfrei ans Ziel kommen möchte, sollte wieder auf die Abendstunden ausweichen oder am Donnerstagmorgen losfahren", empfiehlt ADAC-Verkehrsexperte Roman Suthold. Am Feiertag selbst, Donnerstag, 5. Juni, erwartet der ADAC die geringsten Verkehrsstörungen auf den NRW-Autobahnen. Auf den Ausfallstraßen in Naherholungsgebiete könnte es bei gutem Wetter allerdings viele Tagesausflügler geben. Auch der folgende Freitag sei vergleichsweise entspannt. Ab Sonntagmittag steigt die Staugefahr wieder an, wenn die Pfingstferien in Bayern und Baden-Württemberg enden. Für NRW-Autobahnen hält sich das Staupotenzial zu diesem Zeitpunkt laut ADAC jedoch in Grenzen. Zusätzlich zu erhöhtem Reiseverkehr sorgen Baustellen für Engpässe. Die Autobahn GmbH hat für den Zeitraum 1. bis 7. Juni eine Staurisikokarte mit staugefährdeten Baustellenabschnitten veröffentlicht. Mehrere Stau-Hotspots in NRW In NRW betreffen diese unter anderem die A1 zwischen dem Kreuz Leverkusen-West und dem Kreuz Köln-Nord sowie zwischen Erftstadt und dem Kreuz Bliesheim, beide potenziell relevant für den Verkehr aus Richtung Aachen. Weitere Engpässe gibt es auf der A61 zwischen Weilerswist und dem Kreuz Bliesheim, auf der A3 zwischen Kreuz Hilden und Mettmann sowie zwischen Lohmar und Siebengebirge. Wer trotzdem auf der Autobahn unterwegs ist, sollte sich vorab über Baustellen und Sperrungen auf seiner Route informieren. Die Autobahn GmbH empfiehlt zudem, ausgeruht zu starten, ausreichend Getränke und Essen mitzunehmen sowie genügend Pausen einzuplanen. Wichtig: Bei Stau oder stockendem Verkehr besteht die gesetzliche Pflicht, eine Rettungsgasse zu bilden.
