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Formel 1: Mercedes-Star George Russell entschuldigt sich für Wutausbruch

Nach einem frustrierenden wie frühzeitigen Ende des Rennens in Kanada übermannen George Russell die Emotionen. Jetzt entschuldigt sich der Mercedes-Pilot. Es war ein frustrierendes Renn-Wochenende für George Russell : Nachdem er bei zuletzt drei Rennen in Folge von seinem Mercedes-Teamkollegen Kimi Antonelli geschlagen worden war, wollte der Brite im WM-Kampf beim Rennen in Kanada eigentlich zurückschlagen. Das Vorhaben ging gut los: Im Qualifying am Samstag sicherte sich Russell die Pole Position, im Rennen lieferte er sich dann ein packendes Rad-an-Rad-Duell mit mehreren Überholmanövern gegen Antonelli. Doch der Kampf um den Sieg fand ein jähes Ende, als ein technisches Problem an Russells Auto sein Rennen vorzeitig beendete. Antonelli gewann und liegt in der WM-Wertung schon 43 Punkte vor Russell. Die Bedeutung des Ausfalls war Russell unmittelbar bewusst, entsprechend groß fiel sein Ärger und Frust über den unverschuldeten Ausfall aus. Wutentbrannt schleuderte Russell den Verschluss seines Anschnallers und die Kopfstütze aus seinem Cockpit auf die Strecke. Der Wutanfall stieß bei der Aufsichtsbehörde des internationalen Automobilverbandes Fia auf wenig Begeisterung: Russell musste 5.000 Euro Strafe zahlen. Einen Tag nach dem Rennen zeigte sich der 28-Jährige auch öffentlich einsichtig. Auf der Plattform X repostete er einen Beitrag, der die Geldstrafe vermeldete, und schrieb dazu: "Entschuldigung an die Streckenposten & Fia dafür, dass ich ihre Arbeit schwerer gemacht habe als sie hätte sein müssen. Viele Emotionen in diesem Moment." Russell dürfte auch deshalb öffentlich Reue zeigen, weil er als einer der Direktoren der Fahrergewerkschaft GPDA eigentlich als gutes Vorbild vorangehen sollte. Die nächste Chance im WM-Kampf auf Antonelli Boden gutzumachen bekommt Russell am ersten Juni-Wochenende bei legendären Rennen im Fürstentum Monaco.