Berlin-Kreuzberg: Sondereinheit ermittelt nach Schuss auf 25-Jährigen
Nach einem Angriff am Freitagabend in Berlin übernimmt die Spezialeinheit des Landeskriminalamts für organisierte Kriminalität. Der Täter ist weiterhin flüchtig. Nach einem Schuss auf einen 25-Jährigen in Berlin-Kreuzberg ist der Täter weiterhin auf der Flucht. Die Sondereinheit "Ferrum" des Landeskriminalamtes, die sich um organisierte Kriminalität und Schutzgelderpressungen kümmert, übernimmt die Ermittlungen, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Nach Angaben der Polizei hatte sich der 25-Jährige am Freitagabend auf dem Gehweg der Naunynstraße mit einem Mann gestritten. Dieser soll eine Schusswaffe aus seiner Hose gezogen und auf die Beine des 25-Jährigen geschossen haben. Der Angeschossene kam schwer verletzt ins Krankenhaus, Lebensgefahr bestand laut Polizei nicht. Der Schütze flüchtete über den Leuschnerdamm. Behörden rüsten gegen Waffengewalt auf Erst am Tag zuvor waren ebenfalls in Kreuzberg Schüsse gefallen. Täter hatten von einem Motorroller aus am helllichten Tag mehrfach auf ein fahrendes Auto geschossen. Alarmierte Polizisten stoppten das Auto mit mehreren Einschusslöchern in der Nähe des Tatorts, wie die Beamten mitgeteilt hatten. Der oder die Täter flüchteten mit dem Roller unerkannt vom Tatort in der Urbanstraße. Seit längerem macht die zunehmende Gewaltkriminalität mit Schusswaffen der Polizei Sorgen. Das Landeskriminalamt hatte im November 2025 die Sondereinheit "Ferrum" (lateinisch für "Eisen") ins Leben gerufen. Auch die Staatsanwaltschaft setzte eine spezielle Ermittlungsgruppe "Telum" (lateinisch für "Angriffswaffe") ein.
