Autobahn bei Köln: ADAC warnt vor Mega-Stau an Christi Himmelfahrt
Stau-Alarm auf mehreren wichtigen Autobahnen rund um Köln: Der ADAC warnt vor einem der schlimmsten Tage des Jahres für Autofahrer. Wer rund um Köln an diesem Mittwoch oder auch am Donnerstag ins Auto steigen will, sollte Zeit mitbringen: Der ADAC erwartet vor dem langen Christi-Himmelfahrtswochenende Verkehrsstörungen auf den Autobahnen in der Region. Betroffen sind vor allem die Stunden zwischen 13 und 18 Uhr. Besonders kritisch ist die Lage auf dem Kölner Autobahnring (A1/A3/A4) sowie auf der A1 in Richtung Dortmund und der A3 in Richtung Oberhausen und Emmerich . Auch auf der Verbindung Aachen – Köln – Olpe (A4) und der A57 in Richtung Krefeld rechnet der ADAC mit erheblichen Verzögerungen. Hinzu kommen stauanfällige Baustellen, etwa auf der A1 zwischen dem Kreuz Leverkusen-West und dem Kreuz Köln-Nord sowie auf der A3 zwischen Lohmar und dem Kreuz Bonn/Siegburg. Wichtige Kölner Straße: Stadt plant millionenschweres Bauprojekt ADAC befürchtet Verkehrskollaps an Christi Himmelfahrt in NRW Der Grund für den Ausnahmetag: Zum ohnehin starken Berufsverkehr – Mittwoch ist grundsätzlich der staureichste Wochentag – gesellen sich Reisende, die den Feiertag für einen Kurzurlaub nutzen. Die beliebtesten Ziele aus NRW: Nord- und Ostseeküste sowie die Niederlande. Wie ernst die Lage werden kann, zeigen die Zahlen aus dem Vorjahr: Am Tag vor Christi Himmelfahrt 2025 zählte der ADAC in NRW 843 Staus mit zusammen 1.878 Kilometern Länge und 949 Staustunden – der Jahreshöchstwert. Stau auf der Autobahn: Wann sollte man abfahren? ADAC-Mobilitätsexperte Roman Suthold empfiehlt, die große Stauwelle zu umgehen: "Wer die große Stauwelle umgehen möchte, der sollte erst am Mittwochabend oder am Donnerstag losfahren." Wer jedoch auf die Autobahn ausweicht, sollte laut ADAC nicht vorschnell auf Landstraßen ausweichen: Navigationsgeräte empfehlen zwar regelmäßig Alternativrouten, der prognostizierte Zeitgewinn betrage aber oft nur wenige Minuten – und die Ausweichstrecken verstopften schnell ihrerseits. "In der Regel macht es daher erst ab Staus von mehr als zehn Kilometern Länge oder bei einer Vollsperrung Sinn, von der Autobahn abzufahren", so Suthold. Zur Unterstützung gestrandeter Autofahrer schickt der ADAC Nordrhein am heutigen Mittwoch und am Sonntag Stauberater auf Motorrädern auf die Autobahnen. Sie helfen bei der Routenplanung, erklären die Rettungsgasse und verteilen Getränke sowie Spielzeug für Kinder. Wer im Stau steht, ist gesetzlich zur Bildung einer Rettungsgasse verpflichtet : Fahrzeuge auf dem linken Streifen weichen nach links aus, alle anderen nach rechts. Bei Verstößen drohen Bußgelder, ein Fahrverbot und Punkte in Flensburg.
