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China: Automarkt in der Krise – Verbrenner besonders betroffen

In China sinken die Autoverkäufe so stark wie seit den Corona-Lockdowns nicht mehr. Elektroautos können den Absturz nicht auffangen. Chinas Automarkt gerät tiefer in die Krise – und inzwischen schwächeln sogar Elektroautos. Die Pkw-Verkäufe auf dem weltweit größten Automarkt sind im April laut Daten der China Passenger Car Association um 21,5 Prozent auf 1,4 Millionen Fahrzeuge eingebrochen. Das berichtet Bloomberg. Es ist der schwächste April-Wert seit den Corona-Lockdowns 2022. Besonders stark traf es klassische Verbrenner: Die Verkäufe von Benzinern sanken um rund ein Drittel. Als wichtigen Auslöser nennt der Branchenverband den Ölpreisschock infolge des Iran-Kriegs. Die höheren Kraftstoffpreise hätten die Nachfrage deutlich belastet. Anteil von alternativen Antrieben steigt Doch auch Elektroautos und Plug-in-Hybride konnten die Verluste nicht ausgleichen. Die Verkäufe sogenannter Fahrzeuge mit alternativem Antrieb gingen ebenfalls zurück – um 6,8 Prozent. Dass ihr Anteil an den Neuzulassungen dennoch auf mehr als 60 Prozent stieg, liegt vor allem daran, dass der Absatz von Verbrennern noch stärker einbrach. Hinzu kommen strukturelle Probleme: die schwache Konjunktur, sinkende Löhne, Stellenabbau und zurückgefahrene Kaufanreize. Zudem hat Peking zuletzt die Kaufsteuer für Elektroautos wieder eingeführt. Verluste bei Herstellern, steigende Exporte Die Krise trifft inzwischen auch große Hersteller. BYD verzeichnete den achten Verkaufsrückgang in Folge auf dem Heimatmarkt, Tesla setzte in China ebenfalls weniger Fahrzeuge ab. Gleichzeitig steigen die Exporte stark: Insgesamt legten Chinas Autoausfuhren im April um 112 Prozent zu – vor allem durch Verkäufe von Elektroautos und Plug-in-Hybriden ins Ausland. Analysten beobachten nun vor allem das zweite Quartal. Entscheidend wird sein, ob neue Modelle, Feiertagsverkehr und zusätzliche Bestellungen dem Markt wieder Schwung geben können.