A2 bei Braunschweig: Zoll findet 14 Dackelwelpen versteckt unter Gepäck
Überraschender Fund bei einer Zollkontrolle: Beamte stoppen ein Auto auf der A2. Sie entdecken Tiere unter widrigen Bedingungen. Bei einer Kontrolle auf der A2 bei Peine haben Zollbeamte 14 Dackelwelpen und zwei trächtige Hündinnen in einem Auto entdeckt. Das teilte das Hauptzollamt Braunschweig am Montagmorgen mit. Die Beamten stoppten am vergangenen Mittwoch einen VW Sharan mit rumänischen Kennzeichen auf dem Autohof in Peine. Im Kofferraum fanden die Kontrolleure zwei Hundeboxen mit zwei Dackeln und einem Jungtier. Hunde in Box "zusammengestopft" Unter Gepäckstücken zwischen Rückbank und Beifahrersitz entdeckten sie eine Taubentransportbox. Darin befanden sich 13 weitere Dackelwelpen. Die etwa sechs Wochen alten Tiere hatten keine Dokumente. Sie waren weder geimpft noch gechippt. Die zuständige Amtstierärztin sagte: "Die Welpen waren in der Box unter widrigsten Bedingungen zusammengestopft." Die Tiere seien bereits deutlich geschwächt und dehydriert gewesen. Nach der Versorgung im Tierheim hätten sie sich wieder erholt. Wie der Fahrer angab, habe er den Transport für Familienangehörige und Freunde durchgeführt. Aufgrund der Anzahl der Tiere sei jedoch von einem gewerblichen Transport auszugehen, so die Einschätzung des Zolls. Für diesen wäre ein entsprechender Befähigungsnachweis des Fahrers erforderlich gewesen. Zudem benötigen gewerblich genutzte Fahrzeuge, in denen Tiere transportiert werden, eine spezielle Zulassung. Welpen mit besonderer Fellfarbe Einige der Welpen wiesen eine seltene Scheckung auf. Die Amtstierärztin ergänzte zum gewerblichen Charakter der Überbringungsfahrt: "Für diese besondere Fellfarbe, die durch einen Gendefekt bedingt ist, werden von den Händlern deutlich höhere Preise verlangt." Den Fahrer erwartet ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstößen gegen Tierseuchen- und Tierschutzrecht. Er musste vor Ort 500 Euro Sicherheitsleistung zahlen.
