Motorradfahrer verliert 10.000 Euro auf Bundesstraße
Knapp 10.000 Euro in bar liegen plötzlich auf einer Bundesstraße. Dann verschwindet ein Auto fluchtartig. Die Polizei hat eine klare Vermutung. Auf einer Bundesstraße bei Neu-Ulm hat ein Motorradfahrer am Montag knapp 10.000 Euro in bar verloren. Die Scheine lagen verstreut über der gesamten Fahrbahn und in einem angrenzenden Straßengraben, wie die Polizei mitteilte. Der Vorfall ereignete sich am Montag auf der B10 in Höhe der Anschlussstelle Nersingen. Zufällig vorbeikommende Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks (THW) bemerkten an der Stelle wenig später ein stehendes Auto mit zwei Männern. Sie vermuteten eine Panne und hielten an. Doch noch bevor die THW-Besatzung das Fahrzeug erreicht hatte, fuhren die beiden Männer "fluchtartig" davon, wie die Polizei beschrieb. Die Ermittler gehen davon aus, dass die beiden Männer sich einen Teil des Geldes eingesteckt hatten. Der Motorradfahrer bemerkte den Verlust seiner Bauchtasche und kehrte zu der Stelle zurück. Gemeinsam mit den THW-Kräften sammelte er die verbliebenen Geldscheine ein. Dabei stellte er fest, dass ein niedriger vierstelliger Betrag fehlte. Warum der Motorradfahrer so viel Bargeld bei sich trug, ist bislang nicht bekannt.
