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Tanken in Frankfurt: Spritpreise nah an Rekord nach neuer Tankregel

Nur noch einmal am Tag dürfen Tankstellen seit Mittwoch ihre Preise erhöhen. Auch in Frankfurt schießen diese in der Folge am Mittag in die Höhe. Seit Mittwoch (1. April) gilt an deutschen Tankstellen eine neue Regel: Preiserhöhungen sind nur noch einmal täglich – um 12 Uhr mittags – erlaubt. Laut ADAC führte dies am ersten Tag zu einem durchschnittlichen Preisanstieg von fast acht Cent pro Liter. In Frankfurt überstiegen die Preise an einigen Zapfsäulen sogar das bundesweite Allzeithoch bei den Tagesdurchschnittspreisen. Die bisherigen Allzeithochs bei den Kraftstoffpreisen wurden laut dem Portal "benzinpreise.de" kurz nach Ausbruch des Ukraine-Kriegs im März 2022 erreicht: E10 kostete damals bis zu 2,20 Euro, Super bis zu 2,26 Euro und Diesel bis zu 2,32 Euro pro Liter. Aktuelle Daten zeigten, dass einige Frankfurter Tankstellen kurz nach 12 Uhr bereits Preise zwischen 2,15 und 2,28 Euro pro Liter Super aufgerufen hatten. Auch Dieselpreise in München auf Rekordniveau Auch beim Diesel kletterten die Preise teils über das Allzeithoch der Tagesdurchschnitte. Am teuersten war Diesel am Mittwochnachmittag an der Aral in der Mainzer Landstraße 545. Satte 2,38 Euro mussten Autofahrer dort laut dem Vergleichsportal "ich-tanke.de" pro Liter Diesel berappen. Ein Ausreißer war die Avia an der A5 in Eschborn mit 2,62 Euro pro Liter Benzin und 2,72 für Benzin. Im bundesweiten Durchschnitt kostete der Liter E10 um kurz nach 12 Uhr 2,17 Euro und damit 7,6 Cent mehr als kurz vor 12 Uhr. Der durchschnittliche Dieselpreis stieg demnach von kurz vor bis kurz nach 12 Uhr um 7,5 Cent auf 2,37 Euro. Inzwischen sind die Preise vielerorts wieder etwas gesunken. Denn: Preissenkungen sind zu jeder Zeit möglich. ADAC äußert Zweifel am Erfolg der neuen Preismaßnahme Die schwarz-rote Bundesregierung erhofft sich durch die Maßnahme – nach österreichischem Vorbild – mehr Verlässlichkeit durch weniger Preiserhöhungen. Der ADAC äußert daran jedoch Zweifel. Es sei eher wahrscheinlich, dass durch die geringere Flexibilität von Mineralölkonzernen Unsicherheiten wie ein gegebenenfalls steigender Ölpreis vorweggenommen werden, heißt es. "Inwiefern die Möglichkeit, Preise jederzeit zu senken, genutzt wird, ist fraglich", sagte ein Preisexperte des ADAC. Verstöße gegen das Verbot der mehrmaligen Preiserhöhungen können mit einem Bußgeld von bis zu 100.000 Euro geahndet werden. Die Spritpreise waren infolge des Angriffs der USA und Israels auf den Iran Ende Februar in die Höhe geschossen.