Mick Schumacher im IndyCar: Kurioser Funkspruch abgesetzt
Der frühere Formel-1-Fahrer hat im Training auf dem Stadtkurs in Arlington Probleme und klagt darüber. Ein Experte reagiert deutlich. Schon im ersten freien Training beim IndyCar-Grand-Prix von Arlington rückten die schwierigen Bedingungen auf dem Stadtkurs in den Fokus. Vor allem die zahlreichen Bodenwellen stellten viele Fahrer vor Probleme – auch Mick Schumacher . Der Deutsche, der seit dieser Saison für RLL-Honda fährt, funkte gegen Ende der Sitzung frustriert an seine Box: "Ich habe das Gefühl, mein Auto fällt auseinander!" Sein Renningenieur bestätigte daraufhin, dass der Wagen in Kurve 10 tatsächlich stark aufsetzte. Kommentator und Ex-Fahrer Townsend Bell reagierte bei der Übertragung amüsiert und witzelte: "Willkommen bei IndyCar, Mick. Das ist hier nicht Monaco, Dschidda oder Singapur. So fahren wir hier." Viele Piloten mit Schwierigkeiten Tatsächlich wurden die Bodenwellen auf dem neuen Straßenkurs schnell zum bestimmenden Thema der Session. Besonders eine Unebenheit nach der langen Gegengeraden vor Kurve 10 – mitten in der Bremszone – bereitete vielen Piloten Schwierigkeiten. Teilweise hoben die Autos an der Vorderachse sogar leicht ab. Mehrere Fahrer verbremsten sich dort, konnten dank der großzügigen Auslaufzone aber weiterfahren. Die Zeiten spielten im ersten Training noch eine untergeordnete Rolle. Da der neue Kurs zunächst eingefahren werden musste, verbesserten sich die Rundenzeiten immer wieder um mehrere Sekunden. Schumacher bewegte sich während der Kollektivsitzung meist um Rang 15 und war dabei konstant schnellster Fahrer seines Teams. Als in der Gruppenphase die Zeiten weiter fielen, konnte er jedoch nicht im gleichen Maß zulegen wie einige Konkurrenten und lag schließlich auch hinter seinen Teamkollegen. Am Ende belegte er Platz 21.
