Frankfurt plant 2.500 neue E-Auto-Ladepunkte bis 2035
Bis 2035 sollen Tausende neue Ladepunkte im öffentlichen Raum Frankfurts entstehen. Das sind die Planungen der Stadt. Frankfurt will den Ausbau der E-Ladeinfrastruktur deutlich beschleunigen. Wie das Mobilitätsdezernat mitteilt, beginnt im März 2026 die nächste Ausbauphase auf öffentlichem Grund. Langfristig rechnet der Magistrat mit bis zu 2.500 zusätzlichen Ladepunkten bis 2035. Derzeit sind laut Bundesnetzagentur 2.133 öffentlich zugängliche Ladepunkte im Stadtgebiet registriert, darunter 1.890 AC- und 243 DC-Ladepunkte. Seit 2023 sei die Zahl der AC-Ladepunkte um mehr als 350 Prozent gestiegen, so die Stadt. Reine Elektroautos haben in Frankfurt einen Anteil von rund sechs Prozent am Bestand. Gleise werden erneuert: Wichtige Nahverkehrsstrecke ab Frankfurt wochenlang dicht Wettbewerbsmodell für Ladesäulen Frankfurt setzt beim Ausbau auf ein Wettbewerbsmodell: Die Stadt plant Standorte und stellt Flächen bereit, gebaut und betrieben werden die Säulen von privaten Anbietern. In einer Pilotphase wurden bereits 430 AC- und 24 DC-Ladepunkte umgesetzt. Laut Betreibern liegt die Auslastung teils über dem Bundesdurchschnitt. Nun sollen in Phase I weitere rund 400 AC- und 20 DC-Ladepunkte folgen. Die Standorte werden ab März paketweise veröffentlicht und an Betreiber vergeben. Frankfurt bei Ladepreisen vorn Wie teuer das Laden ist, zeigt eine Untersuchung des Energieunternehmens Enpal aus dem August 2025. Demnach gehörte Frankfurt bundesweit zu den teuersten Städten: Für Schnellladen (DC) wurden 0,76 Euro pro Kilowattstunde fällig, beim AC-Laden 0,64 Euro. In Städten wie Dresden oder Wuppertal lagen die Tarife teils deutlich darunter. Grundlage der Auswertung waren veröffentlichte Stadtwerke-Tarife, individuelle Verträge können abweichen.
