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Rebecca Reusch aus Berlin: Das ist der aktuelle Stand der Ermittlungen

Am 18. Februar 2019 verschwindet Rebecca Reusch in Berlin. Die Polizei geht von einem Tötungsdelikt aus. Fast sieben Jahre sind vergangen, seit eine Berliner Schülerin verschwunden ist: Bis heute hat der Fall für umfassende Ermittlungen und viele Spekulationen gesorgt. Die Polizei geht von einem Tötungsdelikt aus – und hat den Schwager der verschwundenen Rebecca Reusch im Fokus. Zuletzt durchsuchten Beamte einer Mordkommission mehrere Grundstücke in Brandenburg. Doch wie ist der aktuelle Stand der Ermittlungen? Die Berliner Staatsanwaltschaft hält sich mit Informationen zurück. Michael Petzold, stellvertretender Pressesprecher, teilte auf Anfrage mit: "Zum Schutz der Ermittlungen kann diesbezüglich keine Auskunft erteilt werden". Polizei nimmt Schwager mehrfach fest Fest steht: Am 18. Februar 2019 hat Rebecca bei ihrer Schwester und deren Mann übernachtet. Gegen 7 Uhr morgens verlässt ihre Schwester das Haus, Rebecca und der Schwager bleiben zurück. Was dann genau passiert, ist bis heute unklar. Die Ermittler vermuten heute, dass die 15-Jährige das Haus ihrer Schwester nicht lebend verlassen hat. Darauf könnten auch die Daten ihres Handys schließen. Ihr letzter Standort war in dem Haus. Früh gerät der Schwager in den Fokus der Polizei. Kameras erfassten sein Auto auf der Autobahn zwischen Berlin und Polen. Er wird vorläufig festgenommen, aber nach kurzer Zeit wieder entlassen. Es folgen weiträumige Durchsuchungen in den angrenzenden Waldgebieten – ohne Erfolg. Zwei Wochen später wird der Schwager erneut festgenommen und kommt in Untersuchungshaft. Laut "Bild" sollen die Ermittler Faserspuren und Haare von Rebecca im Auto gefunden haben. Zudem soll es Unstimmigkeiten mit der Schilderung des Tages gegeben haben. Die Beweise erhärten sich aber nicht – der Verdächtige muss erneut freigelassen werden. Objekte in Brandenburg durchsucht: Zeugen gesucht Die Mordkommission ermittelt weiter, geht Hinweisen nach und verfolgt Spuren. Im Oktober 2025 gibt es neue Entwicklungen im Fall: Die Ermittler durchsuchen mehrere Grundstücke im brandenburgischen Tauche (Oder-Spree). Darunter ist das Haus der Großeltern des Schwagers. Es habe Anhaltspunkte gegeben, dass der Schwager die Leiche der Schülerin zumindest für eine gewisse Zeit auf das Grundstück gebracht hatte. Ziel des Einsatzes war demnach, die Gegenstände, Tatspuren oder andere Beweismittel zu finden und zu sichern. Zudem werden Handzettel verteilt – mit einem Bild eines Renault Twingo, mit dem der Schwager an dem Tag unterwegs gewesen sein soll. Zeugen, die sich an das Fahrzeug oder den Schwager erinnern, wurden aufgerufen, sich bei der Polizei zu melden. Zahlreiche Hinweise gingen danach ein. Ob bei dem Zeugenaufruf oder den Durchsuchungen etwas gefunden wurde, ist bislang nicht bekannt. Seit dem Verschwinden von Rebecca sind bislang rund 3.500 Hinweise aus der Bevölkerung bei der Polizei eingegangen. Allein seit dem erneuten Großeinsatz der Polizei in Brandenburg im vergangenen Herbst seien 150 Hinweise dazu gekommen, sagte der Sprecher der Berliner Staatsanwaltschaft, Alan Bauer, der dpa. "Es gehen regelmäßig weitere Hinweise ein." Die Ermittlungen dauern an.