Frankfurt: Betrunkener Falschfahrer verursacht Unfälle auf der A66
Ein Geisterfahrer verursacht zwei Unfälle auf der A66 bei Frankfurt. Die Polizei stoppt den Fahrer schließlich. Dabei stellt sich heraus, dass er nicht fahrtüchtig war. Auf der Autobahn A66 hat ein betrunkener Falschfahrer in der Nacht zum Montag zwei Autounfälle verursacht. Ein Autofahrer wurde bei einem Unfall leicht verletzt, wie ein Polizeisprecher der Frankfurter t-online-Redaktion sagte. Der Autofahrer hatte dem Geisterfahrer ausweichen wollen und dabei die Kontrolle verloren. Die Polizei stoppte den Falschfahrer schließlich. Wie sich herausstellte, war der Fahrer deutlich alkoholisiert, sagte der Sprecher. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von knapp zwei Promille. Der Falschfahrer war auf der A66 in die falsche Richtung nach Frankfurt unterwegs. Der erste Unfall ereignete sich in Höhe der Abfahrt Zeilsheim. Der Mann war anschließend weiter als Falschfahrer unterwegs und wurde in Höhe der Abfahrt Höchst von Polizisten bemerkt. Am Eschborner Dreieck wendete er sein Auto und fuhr danach in die richtige Richtung davon. Dabei kam es zu einem zweiten Unfall, als er mit seinem Wagen gegen die Leitplanke prallte. Kurz darauf hielt eine Streife den Fahrer an. Stau auf Autobahn-Abschnitt Die A66 in Fahrtrichtung Wiesbaden wurde infolge der Unfälle zwischen 2 und 3 Uhr für rund 45 Minuten voll gesperrt. In dem Bereich bildete sich zwischenzeitlich Stau. Der 23-jährige Fahrer wurde zur Ausnüchterung ins Polizeipräsidium eingeliefert. Zudem habe sich herausgestellt, dass er sich unrechtmäßig in Deutschland aufhalte. Er soll im Laufe des Tages einem Richter vorgeführt werden. Gegen ihn wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet. Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf rund 10.000 Euro.
