Scheibenwischwasser verdünnen: Rückstände durch unsachgemäßes Vorgehen
Verschmutzte Autoscheiben werden schnell zur Gefahr. Doch auch die falsche Anwendung der Reinigungsmittel kann die Sicht gefährlich trüben. Im Sommer behindern Pollen und Insektenreste die Sicht, im Winter Streusalz und Schmutz. Ein Scheibenreiniger schafft Abhilfe, allerdings nur bei korrekter Anwendung: Viele Autofahrer unterliegen dabei einem häufigen Irrtum. Müssen Scheibenreiniger immer verdünnt werden? Die meisten Reiniger werden stark konzentriert angeboten. Ohne eine Verdünnung mit Wasser sind sie gerade bei hartnäckigen Verschmutzungen weniger effektiv: In hoher Konzentration erzeugen Scheibenreiniger einen Schmierfilm auf der Scheibe, die Reinigungsleistung ist dahin. Ein übliches Mischverhältnis liegt bei 1:1. Die Reiniger werden also im selben Verhältnis mit Wasser vermengt. Das sorgt für eine optimale Reinigung der Autoscheibe und bietet bei Winterreinigern in der Regel einen Frostschutz bis minus 20 Grad Celsius. Wichtig: Fertig gemischte Reiniger müssen und sollten nicht verdünnt werden, weil sie sonst ihre Leistung verlieren. Dafür kosten sie meist etwas mehr. Lesen Sie auch: Diese Wartungen brauchen auch selten genutzte Autos Eine gute Entscheidung treffen: Autobatterie kaufen: Worauf muss man achten? Welche Tipps sind bei der Anwendung von Scheibenreinigern zu beachten? Sommer- und Winterreiniger gehören nie zusammen. Wer sie mischt, riskiert Schlieren auf der Scheibe oder verstopfte Düsen. Hintergrund ist, dass sich die Zusammensetzung beider Mittel voneinander unterscheidet. Sommerreiniger bekämpfen Insektenreste, Winterprodukte enthalten Alkohol als Frostschutz. Falsche Mittel können zudem den Lack und die Scheinwerfer beschädigen. Achten Sie auf bekannte Prüfsiegel und Testberichte – sie geben Ihnen einen guten Hinweis darauf, ein verträgliches Mittel zu erwerben.
