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Berlin-Wedding: Auto fährt in Gruppe – Drogenverdacht bei Unfallfahrer

In Berlin fährt ein Auto in eine Gruppe von Menschen. Es gibt Verletzte, darunter sind Kinder. Die Polizei hat sich einen ersten Überblick über die Situation vor Ort verschafft. An einer Kreuzung der Seestraße im nördlichen Berliner Ortsteil Wedding sind am frühen Donnerstagnachmittag insgesamt sieben Menschen verletzt worden, als ein Auto in eine Menschengruppe fuhr. Das teilte die Berliner Polizei auf dem Kurznachrichtendienst X mit. Zuerst hatte die "Bild" über den Unfall an der Ecke zum Dohnagestell berichtet. Gegen 12.50 Uhr habe ein 20-Jähriger an der Kreuzung eine rote Ampel überfahren, wie ein Sprecher der Polizei auf X sagte. Zu diesem Zeitpunkt habe eine Ferienfreizeitgruppe von Kindern mit mehreren Erziehern die Fußgängerampel bei Grün überquert, ehe der Autofahrer die Kinder im Grundschulalter anfuhr. Verdacht: Fahrer womöglich betrunken oder unter Drogen Ein elfjähriges und zwei achtjährige Kinder sowie eine Betreuerin wurden laut Polizeiangaben von Freitag zur ambulanten Behandlung in eine Klinik gebracht. Ursache des Unfalls soll "mutmaßliche Rücksichtslosigkeit" des jungen Autofahrers gewesen sein, so der Polizeisprecher am Donnerstag zunächst. Im Laufe des Nachmittags teilte die Polizei dann mit: Der 20-Jährige könnte unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen gestanden haben. Er sei festgenommen und zunächst in ein Krankenhaus gebracht worden, weil er über Schmerzen geklagt habe. Am Freitag hieß es von der Polizei, der junge Mann habe mutmaßlich Marihuana bei sich gehabt. Kein terroristisches Motiv laut Polizei Ein terroristisches Motiv liege nicht vor. Auch eine sogenannte Amok-Fahrt, bei der Autofahrer mit ihrem Fahrzeug gezielt Menschen verletzen oder sogar töten wollen, schloss der Sprecher in diesem Fall aus. Vielmehr handele es sich um "einen von vielen Verkehrsunfällen, wie sie in der Großstadt passieren". Im Einsatz an der Seestraße sind neben den Einsatzkräften der Polizei die Feuerwehr sowie Mitarbeiter der Notfall- und Krisenseelsorge. Deren Mitarbeiter würden sich um die Kinder, deren Eltern und weitere Erzieher kümmern, hieß es. Transparenzhinweis: In einer früheren Version dieses Artikels hieß es, bei dem Unfall in Wedding seien drei Kinder und eine Erwachsene verletzt worden. Die Erwachsene sei zur stationären Behandlung in eine Klinik gebracht worden. Am Freitag korrigierte die Berliner Polizei ihre Angaben von Donnerstag. Demnach wurden insgesamt sechs Kinder verletzt. Die verletzte Frau sei nur ambulant in einer Klinik behandelt worden.