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TÜV-Plakette schnell lesen: So vermeiden Sie Punkte und Bußgeld

Die bunte Plakette am Kennzeichen wird kaum beachtet – dabei steckt in ihr mehr als nur ein Datum. Wer sie richtig liest, vermeidet Bußgelder und Punkte in Flensburg. Sie klebt auf jedem Kennzeichen, führt aber regelmäßig zu Verwirrung: die TÜV-Plakette . Wer die Farben des Kreises am Heck nicht richtig interpretiert, riskiert im Alltag schnell Bußgelder, ein lückenhaftes Versicherungsschreiben und sogar Punkte in Flensburg . Dabei verrät der Aufkleber sein Geheimnis auf den ersten Blick. So lesen Sie die TÜV-Plakette fehlerfrei Über Bußgeld und Punkte entscheidet oft ein bunter Kreis. Wer auf das hintere Kennzeichen seines Autos blickt, sieht die runde Plakette der Hauptuntersuchung. Viele Autofahrer ignorieren diese, bis die Frist abgelaufen ist. Dabei verrät das Siegel genau, wann die nächste Prüfung ansteht. Wer die Zeichen versteht, erspart sich teuren Ärger. Das Zifferblatt läuft gegen den Uhrzeigersinn Die Plakette funktioniert wie eine rückwärts laufende Uhr. Die Zahlen 1 bis 12 stehen im Kreis, allerdings gegen den Uhrzeigersinn. Für den Fahrzeughalter ist allein die Zahl wichtig, die exakt auf der Zwölf-Uhr-Position ganz oben steht. Sie benennt den Monat der nächsten Untersuchung. Steht dort eine "6", läuft die Frist im Juni ab, steht dort eine "10", wird der Prüfer im Oktober fällig. Die zweistellige Zahl in der Mitte des Kreises nennt das Jahr. Eine „26” steht für das Jahr 2026 und eine „27” für das Jahr 2027. Sechs Farben verraten das Jahr Wer den Monat nicht sofort erkennt, kann sich an der Farbe orientieren. Die Prüfstellen nutzen sechs feste Farben, die sich alle sechs Jahre wiederholen. Ein geschultes Auge erkennt das Jahr dadurch bereits aus der Ferne: Blau steht für das Jahr 2026. Gelb gilt für das Jahr 2027. Braun markiert das Jahr 2028. Rosa zeigt das Jahr 2029. Grün gilt für das Jahr 2030. Orange kommt im Jahr 2031 wieder zum Einsatz. Die Strafen bei einer Überziehung Wer den Termin vergisst, zahlt gestaffelte Bußgelder. Bis zu zwei Monate Toleranz bleiben für Pkw im Regelfall straffrei. Danach steigen die Kosten: Ab dem dritten Monat fordert die Behörde 15 Euro Verwarngeld. Nach mehr als vier Monaten Verzug verdoppelt sich die Strafe fast auf 25 Euro. Richtig teuer wird es ab dem neunten Monat: Wer die Frist um mehr als acht Monate überschreitet, riskiert 60 Euro Strafe und einen Punkt im Zentralregister in Flensburg . Zusätzlich wird die Untersuchung selbst teurer: Die Prüforganisationen sind ab dem dritten Monat Verzug verpflichtet, eine vertiefte Hauptuntersuchung durchzuführen. Das kostet rund 20 Prozent Aufschlag auf die reguläre Gebühr. Bei einem Unfall droht zudem Ärger mit der Kfz-Versicherung, falls das Auto nicht verkehrssicher war. Die Frist für die Reparatur Die Marken sind nicht käuflich. Nur staatlich anerkannte Prüfstellen wie TÜV, DEKRA, GTÜ oder KÜS vergeben die Siegel nach einer erfolgreichen Untersuchung. Entdecken die Prüfer erhebliche Mängel, verweigern sie die Plakette. Der Halter erhält stattdessen einen Untersuchungsbericht. Er muss die Mängel innerhalb eines Monats beheben und das Fahrzeug erneut vorführen. Wer diese Frist verstreichen lässt, muss mit einer komplett neuen, kostenpflichtigen Untersuchung rechnen.