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Ford Diesel-Rückruf weitet sich aus: Noch mehr Modelle betroffen?

Über 160.000 Dieselmodelle zurückgerufen – doch die Liste wächst. Fahrer melden neue Verdachtsfälle, Ford prüft. Möglicherweise müssen weitere Autos in die Werkstatt. Ein Rückruf mit Lücken: Im Dezember 2024 ordnete das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) einen Massenrückruf von Ford-Dieselmodellen an . Grund war ein zu hoher Partikelausstoß. 164.168 Fahrzeuge in Deutschland, 768.927 weltweit waren betroffen, doch nun zeigt sich: Das Problem ist größer als gedacht. Weitere Modelle betroffen? Laut der Zeitschrift "Auto Motor und Sport" melden sich immer mehr Besitzer, deren Ford-Diesel ebenfalls die Euro-6-Grenzwerte reißen – ohne auf der offiziellen Rückrufliste zu stehen. Betroffen sind offenbar auch der Focus 1.5 TDCi und der Transit Custom 2.0 EcoBlue. Ford bleibt vage Der Hersteller reagiert ausweichend. Ein Sprecher erklärte der Zeitschrift, die Liste der betroffenen Fahrzeuge werde derzeit überarbeitet. Im Klartext: Die bisherige Auswertung war offenbar unvollständig. Konstruktionsfehler als Ursache Zur Erinnerung: Die vom KBA zurückgerufenen Modelle der Baujahre 2014 bis 2020 reichen vom B-Max bis zum Transit Courier. Die Behörde geht davon aus, dass ein Konstruktionsfehler die Partikelzahl über die gesamte Lebensdauer ansteigen lässt. Die Lösung? Eine Nachkalibrierung der Dieselpartikelfilter-Regeneration und – wenn nötig – ein neuer Partikelfilter. Bisher zurückgerufene Ford-Diesel-Modelle Betroffen sind Dieselmodelle der Baujahre 2014 bis 2020 der folgenden Baureihen: B-Max C-Max EcoSport Fiesta Focus Galaxy Grand C-Max Kuga Mondeo Ranger S-Max Tourneo Connect Transit Connect Transit Kurier Wie viele müssen noch in die Werkstatt? Besitzer bereits zurückgerufener Fahrzeuge erhalten Post vom KBA. Noch ist unklar, wie viele Ford-Diesel das gleiche Problem haben – und noch unterwegs sind. Das KBA prüft noch. Sollten bisher nicht erfasste Modelle auftauchen, dürfte der Rückruf noch nicht abgeschlossen sein.